Sega kommt wieder nach Deutschland
Niederlassung nimmt im April 2005 ihre Arbeit auf
Im Jahr 2001 verkündete Sega nicht nur das Ende der Dreamcast-Produktion, sondern gab auch seine Niederlassung in Deutschland auf. Ab April 2005 richtet sich Sega nun wieder in Deutschland ein, genauer gesagt in München.
Die Leitung von "Sega of Germany"- kurz SOG - wird Markus Wiedemann übernehmen, der zuvor in gleicher Position für Codemasters Deutschland tätig war. Als Geschäftsführer verantwortet Wiedemann den Komplettbereich der interaktiven Unterhaltungssoftware und den Vertrieb von Sega-Produkten in Deutschland.
Mit der Gründung neuer Büros und Vertriebsstrukturen in den europäischen Schlüsselterritorien wird Sega seinen Marktanteil weiter erhöhen. 2001 sah dies noch anders aus: Im Rahmen eines im Jahr 2000 auch wegen rückläufiger Dreamcast-Verkaufszahlen eingeläuteten Strategiewechsels, nach dem das Unternehmen auch für Konsolen anderer Hersteller entwickelte, fuhr Sega seine Europa-Aktivitäten zurück und übergab die Distribution an den Partner Bigben Interactive.
Laut Mike Hayes, COO und President von Sega of Europe, war die Eröffnung einer deutschen Sega-Niederlassung nur eine Frage der Zeit und sei eine logische Folge von Segas weltweitem Wachstumskurs. In den kommenden Monaten soll Wiedemann das deutsche Team mit besonderer Konzentration auf die Bereiche Marketing und Sales aufbauen.
"Der Name Sega ist so tief in dieser Branche verwurzelt, wie kaum ein anderer. Nach den enorm erfolgreichen letzten Jahren im europäischen Gesamtmarkt, ist es eine faszinierende und einzigartige Herausforderung, Sega in Deutschland wieder die Anerkennung und Erfolge zu verschaffen, die dieser Firma gebühren", so Markus Wiedemann in seiner Rolle als Managing Director Sega of Germany. "Zusammen mit der starken Europa-Niederlassung und einem schnell wachsenden deutschen Team wollen wir Sega of Germany zu einer der ersten Adressen im deutschen Markt machen."
Sega of Europe und die deutsche Tochter sind Teil der Sega Sammy Holdings. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres erwirtschaftete die Gruppe einen Nettogewinn von umgerechnet 341,41 Millionen Euro. Der Umsatz der Gruppe lag in den drei Quartalen bei 2,94 Milliarden Euro.
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Wer sagt denn das sega hoch verschuldet ist? sucht doch mal auf google und ihr werdet...
kann ich nur begrüssen, die games sind cool, da schmeiss ich jeden gameboy weg.