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AMD vs. Intel - Showdown in Japan?

Intel weist Verfehlungen zurück, AMD lobt die japanischen Wettbewerbshüter. Intels japanische Tochter will die Kritik der japanischen Wettbewerbsaufsicht "Japan Fair Trade Commission" (JFTC) nicht hinnehmen. Man akzeptiere die "Empfehlung" der JFTC, sei aber mit den ihr zu Grunde liegenden Fakten und der Anwendung der Gesetze nicht einverstanden.
/ Jens Ihlenfeld
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Man habe sich fair und gesetzestreu verhalten, verkündet Intel-Japan, wolle jedoch im Sinne der Kunden der Aufforderung der Wettbewerbshüter folgen. Auch im Rahmen der neuen Regeln sei es möglich, den eigenen Kunden wettbewerbsfähige Preise anzubieten.

Intel-Konkurrent AMD wirft Intel in diesem Zusammenhang Realitätsverweigerung vor. Konfrontiert mit konkreten Fakten wolle Intel nicht einsehen, dass man der Konkurrenz auf unfaire Art und Weise schade. Entsprechend lobt AMD die Entscheidung der japanischen Wettbewerbshüter.

Im Kern geht es um den Vorwurf, Intel übe mit seiner Preispolitik Druck auf seine Kunden aus. Wer nicht bei Intels Konkurrenten einkauft, werde belohnt, so AMD. Einige Hersteller habe Intel gezwungen, ausschließlich die eigenen Produkte zu kaufen, andere mussten ihre Nicht-Intel-Anteile auf unter 10 Prozent halten, zitiert AMD aus den Ergebnisse der JTFC. Auch habe Intel Rabatte für die exklusive Nutzung von Intel-Produkten eingeräumt. Dabei stehe auch das "Intel Inside" in der Kritik.


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