Intel zieht Open-Source-Lizenz zurück
Intels Beitrag zur Diskussion um zu viele Open-Source-Lizenzen
Als Beitrag zur Diskussion zur Eindämmung der wachsenden Zahl von Open-Source-Lizenzen hat Intel die Open-Source-Initiative (OSI) jetzt gebeten, die "Intel Open Source License" von der Liste der Open-Source-Lizenzen zu streichen.
McCoy Smith aus Intels Rechtsabteilung bat in der OSI-Mailingliste darum, Intels abgewandelte BSD-Lizenz von der Liste der Open-Source-Lizenzen zu nehmen, um so einen Beitrag zur Reduzierung der Zahl von Open-Source-Lizenzen zu leisten. Die Lizenz sei kaum genutzt worden, auf SourceForge seien lediglich 25 entsprechende Projekte zu finden, die ebenso gut die BSD-Lizenz nutzen könnten, so Smith.
Intel drängt aber darauf, der Lizenz nicht rückwirkend den Status einer Open-Source-Lizenz zu entziehen, da dies eine Re-Lizenzierung des entsprechenden Codes nicht nur für Intel notwendig machen würde. Vielmehr geht es Intel darum, dass die Lizenz künftig nicht mehr für neue Projekt genutzt wird.
Ganz einfach ist der Wunsch von Intel aber nicht zu erfüllen, bemerkt Laura Majerus, die in der OSI für Rechtsfragen zuständig ist. Die OSI verfügt derzeit über keinen entsprechenden Mechanismus, arbeite aber an einer Lösung. Lob kommt derweil von HP-Vize Martin Fink, der Intels Schritt ausdrücklich begrüßt und Intels Vorangehen in dieser Angelegenheit erfreut zur Kenntnis nimmt.
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Wohl kaum, die E-Mail ist auf den 29.03. datiert, etwas früh für einen Aprilscherz ;-)