Google optimiert für Mozilla und Firefox

Link Prefetching: Google lädt Suchergebnisse in Mozilla und Firefox vorab

Wie Google bekannt gab, unterstützt der Suchmaschinenbetreiber ab sofort die Mozilla-Funktion "Link Prefetching", um Suchresultate in Mozilla und Firefox vorab zu laden und die Suche so zu beschleunigen. Dazu werden die besten Suchergebnisse aus Googles Ergebnisseite aus dem Internet geladen, noch bevor die betreffenden Links angeklickt wurden.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Funktion "Link Prefetching" wurde mit Mozilla 1.2 eingeführt und lädt speziell per HTML-Code markierte Internetseiten in den Browser-Cache, noch bevor der betreffende Link geöffnet wurde. Das Laden der Daten geschieht, wenn gerade keine anderen Inhalte aus dem Internet geladen werden. Derartige Webseiten werden also quasi im Hintergrund übertragen, um diese dann zur Verfügung zu haben, wenn man darauf zugreift.

Stellenmarkt
  1. (Technical) Product Owner (d/m/w) Identity & Access Management
    TeamBank AG, Nürnberg
  2. Senior Softwareentwickler und Systemverantwortlicher für die zentrale finanzmathematische ... (m/w/d)
    L-Bank, Karlsruhe
Detailsuche

In den Ergebnisseiten fügt Google dazu bei den besten Suchergebnissen entsprechende HTML-Markierungen ein, so dass diese Links im Hintergrund geladen werden, wenn die Suchergebnisse mit Mozilla oder Firefox geöffnet werden. Google verspricht, dass ein Algorithmus dafür sorgen soll, dass nur dann Seiten für Link Prefetching markiert werden, wenn eine entsprechend hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Nutzer den Link auch öffnen wird. Dadurch soll unnötiger Datenverkehr verhindert werden. Allerdings räumt Google ein, dass dieser Mechanismus nicht immer hundertprozentig funktionieren kann.

Da "Link Prefetching" derzeit nur von Mozilla und Firefox unterstützt wird, steht die Funktion in anderen Browsern nicht zur Verfügung. Dort werden die betreffenden HTML-Markierungen in den Google-Ergebnissen einfach ignoriert.

In Firefox und Mozilla lässt sich das "Link Prefetching" deaktivieren, falls man den dadurch entstehenden Datenverkehr nicht wünscht. Dazu muss man lediglich die Konfiguration von Firefox und Mozilla mit "About:config" aufrufen und den Eintrag "network.prefetch-next" ändern. Wenn der gesetzte Wert "true" lautet, ist das "Link Prefetching" aktiviert und mit dem Wert "false" schaltet man die Funktion aus. Ausführliche Erläuterungen dazu gibt eine Mozilla-FAQ.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Blar 21. Jun 2005

Firefox unterstützt Link-Prefetching ab Version 1.0.2 Sollte es bei dir den Eintrag in...

irgendwer 07. Apr 2005

dank pipelining cached man die hälfte aller anfragen. ok, bei seiten mit bildern zwar...

irgendwer 07. Apr 2005

nachdem es des öfteren schon möglich war, sich durch bloßes ansurfen mit einem schädling...

andreasm 01. Apr 2005

stimmt.... diese Funktion werde ich auch meiden und wenn möglich sogar deaktivieren...

Max kUeng 01. Apr 2005

Ich frage mich schon sein ner Ewigkeit, wieso Google's HTML nicht valide ist. Schwierig...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Das Surface Pro 8 bekommt zum ersten Mal ein neues Design

Das Surface Pro 8 ist da und sieht komplett anders aus. Das reicht von kleineren Displayrändern zu einem dünneren Chassis.

Microsoft: Das Surface Pro 8 bekommt zum ersten Mal ein neues Design
Artikel
  1. Surface Laptop Studio: Microsoft bringt Surface Laptop und Surface Studio zusammen
    Surface Laptop Studio
    Microsoft bringt Surface Laptop und Surface Studio zusammen

    Statt eines neuen Surface Book bringt Microsoft ein völlig neues Gerät heraus. Der Surface Laptop Studio hat ein ungewöhnliches Scharnier.

  2. Malware: Mehrere Kliniken nach Hackerangriff vom Netz genommen
    Malware
    Mehrere Kliniken nach Hackerangriff vom Netz genommen

    Neben den Kliniken seien auch Bildungseinrichtungen von dem Malware-Angriff betroffen. Sicherheitshalber wird nun mit Papier und Stift gearbeitet.

  3. CMOS-Batterie: Firmware-Update hat PS4 offenbar vor ewigem Aus gerettet
    CMOS-Batterie
    Firmware-Update hat PS4 offenbar vor ewigem Aus gerettet

    Sony hat mit Firmware 9.0 für die Playstation 4 ein großes Problem gelöst: eine leere CMOS-Batterie kann die Konsole nicht mehr zerstören.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Week bei NBB: Bis 50% Rabatt (u. a. MSI 31,5" Curved WQHD 165Hz 350€) • PS5 Digital + 2. Dualsense + FIFA 22 mit o2-Vertrag bestellbar • Samsung T7 Portable SSD 1TB 105,39€ • Thermaltake Level 20 RS ARGB Tower 99,90€ • Gran Turismo 7 25th Anniv. vorbestellbar 99,99€ [Werbung]
    •  /