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Intel: Truland soll Xeon-MP Beine machen (Update)

Die seit dem Prescott-Kern bei Desktops üblichen Multimedia-Befehle namens SSE3 können jetzt auch Cranford und Potomac abarbeiten. Gegenüber den Desktop-Prozessoren, die bei der Extreme-Edition mit bis zu 1066 MHz FSB-Takt arbeiten, taktet der Front-Side-Bus der neuen Xeons aber nur mit 667 MHz. Mehr ist wohl angesichts der deutlich längeren Leiterbahnen eines Server-Boards derzeit nicht möglich.

Harwich-Referenz-Plattform
Harwich-Referenz-Plattform
Der neue "kleine" Xeon MP namens Cranford ist der Nachfolger des Nocona-Kerns. Die bisher noch strikte Trennung zwischen "Dual"- und "Multi"-Xeons hat Intel mit Cranford aufgehoben: Er kann von Haus aus mit bis zu drei Kollegen im Quartett zusammen spielen.

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Gleich geblieben ist gegenüber dem Nocona auch die Cache-Ausstattung mit 1 MByte des schnellen L2-Zwischenspeichers. Der FSB des Cranford taktet jedoch nur mit 667 MHz gegenüber 800 MHz bei den Dual-Noconas. Ein einfaches 64-Bit-Upgrade nur durch Prozessor-Wechsel ist damit nicht möglich. Cranford ist mit 3,16 oder 3,66 GHz zu haben.

Wer mehr Leistung benötigt, greift bei den Xeons traditionell nicht nur zu höherem Takt, sondern vor allem zu mehr L3-Cache. Der "Potomac" ist jetzt mit 4 MByte L3-Cache bei 2,83 GHz zu haben. Noch schneller geht es mit 8 MByte L3-Cache bei 3 GHz oder 3,33 GHz - das dann aber für stattliche 3.682,- Dollar pro Prozessor. Doch angesichts der Infrastrukturkosten für Racks, Stromversorgung und Klimaanlage spielen die Kosten der Hardware bei Servern eine untergeordnete Rolle.

Dennoch ist AMDs Opteron bei kleineren Serven immer beliebter - auch, weil er so billig ist. Dabei liefert er trotzdem beeindruckende I/O-Leistungen, die vor allem seinem integrierten Speichercontroller entspringen. Das kontert Intel jetzt zumindest im Serverbereich mit dem 8500-Chipsatz ("Twin Castle"), der die Basis für Cranford und Potomac darstellt. Jeder der vier Xeons hat dabei einen eigenen Bus zur North Bridge, und diese wiederum bietet vier Speicherkanäle. Jeder dieser Busse kann mit DDR2-400-Speicher umgehen und wiederum acht Module über einen Multiplexer ansteuern. Auch mit relativ preisgünstigen 1-GByte-DIMMs kommt der 8500 so auf 32 GByte Speicher. Wenn demnächst auch DDR2-Module mit 2 GByte verfügbar sind, erreicht der 8500 auch seinen maximalen Speicherausbau von 64 GByte. Voll aufrüsten darf man den 8500 jetzt schon mit herkömmlichen DDR-266-Modulen, die bereits mit 2 GByte zu haben sind. Dann sinkt jedoch die theoretische Bandbreite pro Kanal von 3,2 GByte/s auf 2,13 Gbyte/s.

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Nico Ernst 01. Apr 2005

Weil sich so etwas nur mit einem etwas ausführlicheren Update klarstellen läßt, welches...

Laton 30. Mär 2005

Auslastung ist nicht alles. Manche Server idlen Monate nur vor sich hin; müssen aber...

ichmanomat 30. Mär 2005

das ist doch 100%iger blödsinn!

Subbie 30. Mär 2005

ja ne is klar... AMD hat den Opteron. Die CPUs haben den Speichercontroller integriert...



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