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Doom kommt aufs Handy - anders als zu erwarten

Carmack entdeckt Handy-Spiele und kann Java weiterhin nichts abgewinnen. In seinem Blog auf Armadillo Aerospace erzählt id-Software-Chef und 3D-Grafik-Experte John Carmack von seinen ersten Erfahrungen mit der Entwicklung von Handy-Spielen auf Java-Basis. Da 3D-Echtzeitspiele aufgrund des trägen Java nur bedingt möglich sind, probiert sich Carmack derzeit an einem etwas langsameren Doom fürs Handy mit dem Titel "DoomRPG".
/ Christian Klaß
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DoomRPG soll eine Art "Bard's Tale meets Doom" darstellen, der Spieler rückt also offenbar in der Ich-Perspektive rundenbasiert auf neue Felder der 3D-Welt vor. Von der Steuerung der Kämpfe und des Spielers durch die 3D-Welt zeigt sich Carmack bereits angetan – und plant eine kommerzielle Verwertung seiner ersten Gehversuche in der Handy-Spieleentwicklung.

Mit dem in dem Bereich erfahrenen Spielestudio Jamdat hat sich der Doom-Chef-Programmierer über die Geschäftsmöglichkeiten im Handy-Markt erkundigt und Fountainhead Entertainment beauftragt, seine Machbarkeits-Demo und die Idee hinter DoomRPG in ein vollwertiges Handy-Spiel umzusetzen. Weitere Spielideen will Carmack bereits hegen, hat dazu aber noch nichts näheres verkündet.

Im Rest des Blog-Eintrags(öffnet im neuen Fenster) lässt sich Carmack über die Java-Entwicklung auf dem Handy aus, zum einen sei die Handy-Verbindung für Netzwerkspiele zu träge, Java weiterhin zu langsam und die Vorteile von Java würden damit die Nachteile auf dem Handy nicht aufwiegen. Zudem sei auch mit Java eine plattformunabhängige Entwicklung nicht wirklich möglich – jedes Handy-Modell mache andere Probleme und so gibt es bereits vier verschiedene DoomRPG-Ausführung. Für Handy-Spieleentwickler ist das allerdings nichts Neues, eine Lösung scheint derweil nicht in Sicht.


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