Slackware künftig ohne GNOME
Es sei nicht Aufgabe von Slackware, jeden Desktop mitzuliefern und GNOME erfordere auch in den stabilen Versionen noch immer viel Nacharbeiten, so Volkerding, der mit seiner Entscheidung zugleich hofft, die Qualität von GNOME positiv beeinflussen zu können. Im Vergleich mit KDE oder XFce mache die Erstellung der GNOME-Pakete relativ viel Arbeit, die Volkerding sich künftig ersparen will.
Allerdings gibt es mittlerweile gute Alternativen für diejenigen, die GNOME mit Slackware verwenden wollen. Volkerding weist vor allem auf die Projekte GSB(öffnet im neuen Fenster) und GWARE(öffnet im neuen Fenster) hin, die GNOME für Slackware verfügbar machen, ohne groß in das System einzugreifen. Auch Dropline sei eine Möglichkeit, allerdings würden dabei größere Teile des Systems verändert, unter anderem bringt Dropline ein eigenes X11-System mit.
Im aktuellen Entwicklungszweig "current" hat derweil KDE 3.4 Einzug gehalten und auch die aktuellen Mozilla-Updates sind dort verfügbar.
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