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Slackware künftig ohne GNOME

Volkerding: Paketierung von GNOME macht zu viel Arbeit. Patrick Volkerding hat laut aktuellem Changelog den Linux- und Unix-Dektop GNOME aus seiner Linux-Distribution Slackware gestrichen. Entsprechende Pläne gab es seit geraumer Zeit. Volkerding macht aber klar, dass seine Entscheidung nicht gegen GNOME an sich gerichtet sei.
/ Jens Ihlenfeld
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Es sei nicht Aufgabe von Slackware, jeden Desktop mitzuliefern und GNOME erfordere auch in den stabilen Versionen noch immer viel Nacharbeiten, so Volkerding, der mit seiner Entscheidung zugleich hofft, die Qualität von GNOME positiv beeinflussen zu können. Im Vergleich mit KDE oder XFce mache die Erstellung der GNOME-Pakete relativ viel Arbeit, die Volkerding sich künftig ersparen will.

Allerdings gibt es mittlerweile gute Alternativen für diejenigen, die GNOME mit Slackware verwenden wollen. Volkerding weist vor allem auf die Projekte GSB(öffnet im neuen Fenster) und GWARE(öffnet im neuen Fenster) hin, die GNOME für Slackware verfügbar machen, ohne groß in das System einzugreifen. Auch Dropline sei eine Möglichkeit, allerdings würden dabei größere Teile des Systems verändert, unter anderem bringt Dropline ein eigenes X11-System mit.

Im aktuellen Entwicklungszweig "current" hat derweil KDE 3.4 Einzug gehalten und auch die aktuellen Mozilla-Updates sind dort verfügbar.


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