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EU fördert Spintronic-Projekt der Uni Duisburg-Essen

Millionenförderung für Nanotechnologieprojekt

Mit 1,34 Millionen Euro fördert die Europäische Gemeinschaft in den kommenden vier Jahren ein Forschungsprojekt an der Universität Duisburg-Essen zur Entwicklung neuartiger magnetischer Materialien. Es geht dabei um die weitere Miniaturisierung mikroelektronischer Bauelemente und Schaltungen mittels "Spintronic" auf Basis oxidischer und halbleitender Materialien.

Noch ist Silizium zwar nicht an die lange prognostizierten Grenzen gestoßen und auch Hersteller wie Intel sehen noch einen weiten Weg, bis es mit der Miniaturisierung auf herkömmlichem Weg nicht mehr weiter geht, doch irgendwann wird es so weit sein. Denn unterhalb einer kritischen Bauteilgröße können beispielsweise Transistoren oder Speicherzellen nicht mehr nach den üblichen Prinzipien funktionieren. Will man also auch künftig zunehmend effiziente und verkleinerte Bauelemente haben, müssen laut den Wissenschaftlern neue oder veränderte Funktionsprinzipien gefunden werden. Und dabei müssen die gut etablierten, zwar nicht ganz billigen, aber bewährten technologischen Herstellungsverfahren beibehalten werden.

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Mit dem neuen Forschungsprojekt an der Uni Duisburg-Essen soll ein alternativer Ansatz verfolgt werden, mit dem der Fortbestand der Technologie prinzipiell gesichert werden kann. "Man will zukünftig nicht nur wie bisher die Ladung von Elektronen benutzen, sondern auch deren Drehrichtung ("Spin") zur Informationsverarbeitung verwenden, die so genannte 'Spintronic'. Erste erfolgreiche Resultate lassen auf viele interessante Anwendungen in der Zukunft hoffen", so Dr. Michael Farle vom Physik-Fachbereich der Universität. Das Forschungsgebiet ist Fahle zufolge auch deshalb so attraktiv, weil nach bisherigen Voraussagen Bauteile damit umso effizienter funktionieren, je kleiner sie sind.

Die Projektmitarbeiter unter Führung von Dr. Ney haben jetzt die Aufgabe, neue Materialien herzustellen, die durch gezielten Fremdatomeinbau ("Dotierung") an definierten Stellen maßgeschneiderte physikalische Eigenschaften bekommen, zum Beispiel elektrische Leitfähigkeit. So lassen sich Proben herstellen, die mit einer ferromagnetischen Elektrode am gewünschten Ort elektrisch leitend und magnetisch aktiv gemacht werden oder durch eine ferromagnetische "Tunnel-Barriere" zu schlechteren Leitern werden.

EU fördert Spintronic-Projekt der Uni Duisburg-Essen 

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