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Quantum setzt auf Hardware-Kompression für Backup-Systeme

"Optyon-Technologie" soll effizienter als Software-Kompression sein

Der Speicheranbieter Quantum stattet seine festplattenbasierten Backup-Systeme der DX-Reihe mit einer schnellen Hardware-Datenkompression aus. Die "Optyon In-Line Data Compression" soll den bisher in diesem Bereich eingesetzten Softwarelösungen deutlich überlegen sein und die nutzbare Kapazität der DX-Systeme ohne Leistungseinbuße verdoppeln können.

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Quantums Optyon-Kompression wird durch spezielle Adapterkarten am Controller der DX-Geräte realisiert. Die Kompression soll die Prozessoren von Backup-Server und DX-Gerät damit nicht belasten und eine Leistung von bis zu einem Terabyte pro Stunde beim DX30 und bis zu zwei Terabyte pro Stunde beim DX100 aufrechterhalten können. Quantum sieht sich damit als Vorreiter im Speichermarkt.

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Anwender, die mit der Softwarekompression konkurrierender virtueller Bandautomaten arbeiten, verlieren Quantum zufolge hingegen bis zu 35 Prozent Leistung bei einem einzelnen Datenstrom; der Gesamtleistungsverlust könne sich bis auf 50 Prozent summieren. Viele Anwender sollen deshalb die meisten softwarebasierten Kompressionsverfahren auf Grund der Leistungseinbußen auch gar nicht einsetzen.

Unter Verwendung der Optyon-Kompression mit einer 2:1-Rate soll jedes DX-Disk-Array bis zu 6,5 Terabyte nutzbare Kapazität bieten. Damit skaliere eine voll ausgestattete DX30 bis zu 26 Terabyte, eine DX100 auf bis zu 104 Terabyte Kapazität bei RAID-5-Konfiguration. Dabei geht Quantum allerdings jeweils davon aus, dass die Daten sich auch sehr bis einigermaßen gut komprimieren lassen.

Derzeit wird Optyon als Upgrade an bestehende DX-Kunden geliefert. Die Kompressionskarten werden voraussichtlich ab April 2005 mit allen neuen DX-Geräten ausgeliefert. Neukunden können sie dann über einen Lizenzschlüssel freischalten. Die Preisgestaltung soll sich nach der Zahl der integrierten Disk-Arrays richten und wurde noch nicht bekannt gegeben.

Ab sofort sollen weitere Zusatzfunktionen als Firmware-Upgrade verfügbar sein, die ab April 2005 in allen neuen DX-Geräten Standard sein sollen. Dies beinhaltet "Virtual Library Partitioning" zur Partitionierung des Speicherplatzes auf einer DX Virtual Tape Libray, so dass sie von verschiedenen Abteilungen und von unterschiedlichen Backup-Applikationen unabhängig vom Betriebssystem genutzt werden kann. Anwender können beliebige virtuelle Bandautomaten in einem DX-Gerät anlegen, jeden mit eigenem virtuellen Media-Changer, virtuellen Laufwerken und Medien. Die Zahl der möglichen virtuellen Kassetten soll nun zudem vergrößert worden sein und Anwender durch Schreiblastverteilung (Load Balancing) mittels automatischer Zuweisung virtueller Kassetten zu Logical Unit Numbers (LUN) des DX-Disk-Arrays profitieren.

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BingoBongo 23. Mär 2005

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Horschd 22. Mär 2005

Toll! Wenn man das flüssig ausspricht, klingt es wie Opteron! AMD, macht was dagegen! Is...


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