Abo
  • Services:

Infineon zahlt Millionen an Rambus

Alle Rechtsstreitigkeiten per Lizenzvereinbarung beigelegt

Der letzte standhafte Gegenkläger des Patent-Feldzuges von Rambus gibt auf. Wie Infineon mitteilte, will das Unternehmen ab November 2005 vierteljährlich 5,85 Millionen Dollar an Rambus zahlen. Beide Unternehmen wollen die laufenden Rechsstreitigkeiten umgehend beilegen.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Schritt kommt ebenso überraschend wie unerwartet. Seit knapp fünf Jahren streiten sich Rambus und Infineon vor Gericht. Gegenstand sind nicht nur Technologien für das von Rambus erfundene RD-RAM, sondern auch grundlegende Verfahren, die bei allen DRAMs zum Einsatz kommen. Rambus klagt seit dem Jahr 2000 gegen verschiedene Speicherhersteller, wobei sich im Lauf der Zeit die meisten Unternehmen, darunter Hitachi, Toshiba und Samsung, außergerichtlich mit Rambus einigten. Infineon hatte bisher meist mit Gegenklagen auf die Vorwürfe von Rambus reagiert.

Stellenmarkt
  1. Soluvia IT-Services GmbH, Mannheim
  2. Bremer Bäder GmbH, Bremen

Das hat nun ein Ende: Wie Infineon mitteilte, sollen ab dem 15. November 2005 alle drei Monate 5,85 Millionen Dollar Lizenzgebühren an Rambus gezahlt werden. Die Vereinbarung läuft bis zum 15. November 2007. Wenn Rambus bis dahin, so Infineon, "mit bestimmten weiteren Speicherherstellern" Lizenzabkommen schließt, werden nach dem Termin bis zu 100 Millionen Dollar weiterer Gebühren fällig. Anscheinend will Infineon hier eine Abschlagszahlung leisten, die sich nach einem möglicherweise für Rambus positiven Ausgang seiner Prozesse mit anderen Herstellern positiv auswirken könnte.

Bis jetzt sichert sich Infineon mit den Zahlungen den Status eines, so wörtlich, "most-favored customer" bei Rambus. Das schließt die weltweite Nutzung aller Rambus-Technologien und Patente ein. Im Gegenzug erhält Rambus eine unbefristete Lizenz der Speicherschnittstellen-Patente von Infineon, die aber von Infineon bisher nicht genau benannt wurden.

Auf Basis dieses Abkommens wollen die beiden Unternehmen ihre laufenden Rechsstreitigkeiten so schnell wie möglich beilegen und alle bestehenden Rechtsansprüche fallen lassen. [von Nico Ernst]



Anzeige
Blu-ray-Angebote

@ 22. Mär 2005


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Plus (2018) - Test

Der neue Echo Plus von Amazon liefert einen deutlich besseren Klang als alle bisherigen Echo-Lautsprecher. Praktisch ist außerdem der eingebaute Smart-Home-Hub. Der integrierte Temperatursensor muss aber noch bessser in Alexa integriert werden. Der neue Echo Plus ist zusammen mit einer Hue-Lampe von Philips für 150 Euro zu haben.

Amazons Echo Plus (2018) - Test Video aufrufen
Aufbruch zum Mond: Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten
Aufbruch zum Mond
Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten

Hollywood-Romantiker Damien Chazelle (La La Land) möchte sich mit Aufbruch zum Mond der Person Neil Armstrong annähern, fördert dabei aber kaum Spannendes zutage. Atemberaubend sind wie im wahren Leben dagegen Armstrongs erste Schritte auf dem Mond, für die alleine sich ein Kinobesuch sehr lohnt - der Film startet am Donnerstag.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Solo - A Star Wars Story Gar nicht so solo, dieser Han
  2. The Cleaners Wie soziale Netzwerke ihre Verantwortung outsourcen
  3. Filmkritik Ready Player One Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

15 Jahre Extreme Edition: Als Intel noch AMD zuvorkommen musste
15 Jahre Extreme Edition
Als Intel noch AMD zuvorkommen musste

Seit 2003 verkauft Intel seine CPU-Topmodelle für Spieler und Enthusiasten als Extreme Edition. Wir blicken zurück auf 15 Jahre voller zweckentfremdeter Xeon-Chips, Mainboards mit Totenschädeln und extremer Prozessoren, die mit Phasenkühlung demonstriert wurden.
Von Marc Sauter

  1. Quartalszahlen Intel legt 19-Milliarden-USD-Rekord vor
  2. Ryan Shrout US-Journalist wird Chief Performance Strategist bei Intel
  3. Iris GPU Intel baut neuen und schnelleren Grafiktreiber unter Linux

Flexibles Smartphone: Samsung verspielt die Smartphone-Führung
Flexibles Smartphone
Samsung verspielt die Smartphone-Führung

Jahrelang dominierte Samsung den Smartphone-Markt mit Innovationen, in den vergangenen Monaten verliert der südkoreanische Hersteller aber das Momentum. Krönung dieser Entwicklung ist das neue flexible Nicht-Smartphone - die Konkurrenz aus China dürfte feiern.
Eine Analyse von Tobias Költzsch

  1. Flexibles Display Samsungs faltbares Smartphone soll im März 2019 erscheinen
  2. Samsung Linux-on-Dex startet in privater Beta
  3. Infinity Flex Samsung zeigt statt Smartphone nur faltbares Display

    •  /