Abo
  • IT-Karriere:

Webradios und Podcasts im politischen Rampenlicht

FDP startet in Baden-Württemberg parlamentarische Initiative

Wie berichtet werden sich die Gebühren für Musik auch für private Webradios und Podcasts ab April 2005 drastisch erhöhen. Ein FDP-Abgeordneter in Baden-Württemberg sieht diese neuen Formen des privaten Rundfunks bedroht und hat deswegen eine parlamentarische Initiative gestartet.

Artikel veröffentlicht am ,

Zum 1. April 2005 will die "Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbh" (GVL) die Gebühren für Internet-Radiosender drastisch erhöhen. Private Radiomacher befürchten Kosten von einigen hundert oder tausend Euro pro Monat. Die Hintergründe sind einer früheren Meldung zu entnehmen. Da sich im Netz seit Wochen starker Protest regt, ist jetzt zumindest die Landespolitik auf den Vorgang aufmerksam geworden. So hat in Baden-Württemberg der FDP-Abgeordnete Michael Theurer eine Initiative im Landesparlament gestartet. In dem Schreiben stellt Theurer detaillierte Fragen an die Regierung unter Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU), die mit der FDP eine Koalition bildet. So befürchtet Theurer, dass neue Technologien wie Podcasting durch die hohen Gebühren im Keim erstickt werden könnten. Aber auch die Großen könne es laut dem Abgeordneten treffen, da unter anderem für die öffentlich-rechtlichen Sender, insbesondere die Radioprogramme der ARD, der Aufbau eines Archivs faktisch unmöglich gemacht werde.

Theurers Initiative ist noch nicht der Vorschlag für ein Gesetz. Vielmehr soll die Landesregierung in vier bis fünf Wochen Stellung nehmen, worauf das Thema dann in einer Debatte im Landtag erörtert werden könnte. Bis dahin greifen aber erst einmal die neuen Gebühren der GVL. [von Nico Ernst]



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. MSI GeForce RTX 2080 Aero 8G für 549€ statt über 620€ im Vergleich und ASUS Phoenix...
  2. (u. a. Seagate Backup Plus Hub 8 TB für 149€, Toshiba 240-GB-SSD für 29€ und Sandisk Extreme...
  3. (u. a. Kingston A400 480 GB für 41,90€ statt 50,10€ im Vergleich, Fractal Design Define R6 USB...
  4. (heute u. a. mit Serienboxen)

_Maniac_ 01. Apr 2005

Wer ist angwiesen auf wen...?! Die Musikindustrie sieht ihre Bilanzen nach unten gehen...

http://www... 19. Mär 2005

http://www.iuma.com ist allerdings sehr langsam

original-kicher 19. Mär 2005

es ist einfach nur lustig: über die unhöfliche art fragen mit "dann informier doch doch...

Turok 18. Mär 2005

Würde bitte jemand diesem plapperndem Deppen die Tastatur wegnehmen? Ja? Danke und allen...

Und Tschüß 18. Mär 2005

Da träumen kindische Manager von Milliarden, die sie verdienen würden wenn nur jedes Kid...


Folgen Sie uns
       


Google Game Builder ausprobiert

Mit dem Game Builder von Google können Anwender kleine, aber durchaus komplexe Spiele entwickeln. Der Editor richtet sich an neugierige Einsteiger, aber auch an professionelle Entwickler etwa für das Prototyping.

Google Game Builder ausprobiert Video aufrufen
Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

10th Gen Core: Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren
10th Gen Core
Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren

Ifa 2019 Wer nicht genau hinschaut, erhält statt eines vierkernigen 10-nm-Chips mit schneller Grafikeinheit einen Dualcore mit 14++-Technik und lahmer iGPU: Intels Namensschema für Ice Lake und Comet Lake alias der 10th Gen macht das CPU-Portfolio wenig transparent.
Von Marc Sauter

  1. Neuromorphic Computing Intel simuliert 8 Millionen Neuronen mit 64 Loihi-Chips
  2. EMIB trifft Foveros Intel kombiniert 3D- mit 2.5D-Stacking
  3. Nervana NNP-I Intels 10-nm-Inferencing-Chip nutzt Ice-Lake-Kerne

Erdbeobachtung: Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien
Erdbeobachtung
Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien

Von oben ist der Blick auf die Erde am besten. Satelliten werden deshalb für die Energiewende eingesetzt: Mit ihnen lassen sich beispielsweise die Standorte für Windkraftwerke oder Solaranlagen bestimmen sowie deren Ertrag prognostizieren.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Rocketlab Kleine Rakete wird wiederverwendbar und trotzdem teurer
  2. Space Data Highway Esa bereitet Laser-Kommunikationsstation für den Start vor
  3. Iridium Certus Satelliten-Breitbandnetz startet mit 350 bis 700 KBit/s

    •  /