Dementi: Siemens plant keinen Rückzug vom US-Handy-Markt
Das Manager Magazin schrieb, dass Siemens prüfe, sich aus dem US-Markt zurückzuziehen. Dies beruhte offenbar auf einem Missverständnis: Siemens will offenbar nur spezielle für den US-Markt und die dortigen Frequenzen entwickelte Handys nicht mehr anbieten, sondern anstelle dessen Tri-Band-Handys verkaufen, die natürlich die dort gebräuchlichen Frequenzbänder nutzen.
In den vergangenen drei Quartalen schrieb Siemens mit der Handy-Sparte 372 Millionen Euro Verlust. Siemens verkaufte im ersten Quartal 2004/2005 nur 13,5 Millionen Handys. Ein Jahr zuvor hatte man noch 15,2 Millionen Mobiltelefone absetzen können. Der Umsatz ging deutlich zurück. Lag er im Vorjahr noch bei 1,486 Milliarden Euro, sank dieser im ersten Quartal 2004/2005 auf 1,170 Milliarden Euro.