Skype-Nutzer erhalten bis zu drei Rufnummern
Mit dem Dienst SkypeIn kann man anderen vor allem bei Auslandsaufenthalten teure Ferngespräche ersparen, da eine SkypeIn-Nummer immer an einen Wohnort gebunden ist. So fallen für Leute in der Umgebung immer nur die Gebühren für Ortsgespräche an, auch wenn der Skype-Nutzer sich gerade im Ausland aufhält. So lässt sich etwa eine Ortsrufnummer für die Stadt New York anlegen und Anrufer aus New York bezahlen nur die Gebühren für ein Ortsgespräch, auch wenn der betreffende Skype-Nutzer beispielsweise gerade in London weilt.
Skype bietet sogar die Möglichkeit, dass eine Person bis zu drei SkypeIn-Nummern in verschiedenen Ländern einrichten kann. So wäre ein Skype-Nutzer in mehreren Ländern für andere per Ortsgespräch oder zumindest über ein normales Ferngespräch erreichbar.
Ganz billig ist das Vergnügen aber nicht, zumal Skype den Dienst nur als Abomodell anbietet, der für drei Monate 10,- Euro und für zwölf Monate 30,- Euro kostet. Diese Preisangaben gelten allerdings nur für US-Kunden. Wenn der Dienst nach Deutschland kommt, fallen pauschal zusätzlich 15 Prozent Steuer an. So wird man für SkypIn also hier zu Lande 11,15 Euro für drei Monate berappen müssen. Für zwölf Monate fallen dann Gebühren von 34,50 Euro an. Derzeit ist aber noch unklar, wann SkypeIn auch in Deutschland angeboten wird. Zum Lieferumfang gehört dann auch die Anrufbeantworter-Funktion von Skype.
Um SkypeIn derzeit nutzen zu können, muss die aktuelle Beta-Version von Skype für Windows oder MacOS X verwendet werden. Diese Funktion wird voraussichtlich auch in die Skype-Versionen für andere Plattformen integriert.
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