Terra Soft gibt Y-HPC für YellowDogLinux v4.0.1 frei
Y-HPC ist beim US-amerikanischen Energie- und Verteidigungsministerium sowie bei mehreren Universitätseinrichtungen in den USA bereits im Einsatz und bietet eine vollständige 64-Bit-Entwicklungsumgebung. Mit der Software sollen sich Linux-Cluster von 30 Knoten in nur wenigen Stunden aufsetzen lassen, so Kai Staats, Mitbegründer und CEO von Terra Soft.
Im Herzen von Y-HPC arbeitet ein imagebasiertes Verteilsystem, welches die schnelle Erzeugung von neuen Rechenknoten bzw. Nodes über eine einfache, grafische Schnittstelle erlaubt. Mehrere verschiedene Node-Images können gleichzeitig auf dem Cluster-Server bereitgestellt werden, um z.B. neue Anwendungen zu testen, während stabile, bereits getestete Systeme archiviert bleiben.
Die grafische Benutzerschnitstelle "Y-Imager" wurde unter anderem um einen zusätzlichen "Table View" (Tabellenansicht) erweitert, der den bisherigen "Grid-View" (Netzansicht aus der Vogelperspektive) ergänzt und eine verbesserte Farbauswahl rasche und eindeutige Identifizierung von Knoten-Images innerhalb eines Clusters erlauben soll.
Y-HPC unterstützt NFS, NIS und PVFS2 (parallele, virtuelle Dateisysteme) sowie den Bproc und den Torque Job Scheduler. Auch 64-Bit-InfiniBand-Treiber für SBS Technologies sind enthalten.
Noch im Frühjahr will Terra Soft die Hardware-Unterstützung auf JS20-Systeme von IBM ausweiten und ein speziell angepasstes Node Image bereitstellen. Anschließend soll Unterstützung für den Power5 folgen.
Die neue Version von Y-HPC steht ab sofort zum Download für alle bisherigen Terra-Soft-Kunden mit YDL.net-Pro-Abo zur Verfügung. Die Software kann aber auch direkt über Terra Soft oder durch Partner wie ixsoft(öffnet im neuen Fenster) mit deutschem Support bezogen werden.
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