PocketWorkstation - Debian fürs Handheld
PocketWorkstation läuft in einer chroot-Umgebung direkt von einer Speicherkarte und nutzt zur Kommunikation der Hardware das vom Hersteller vorinstallierte, native Linux-System. Daher ist PocketWorkstation aber zugleich auf eine eher bescheidene Auswahl an PDAs beschränkt, in erster Linie läuft die Software auf Sharps Zaurus-Modellen SL-5x00, SL-6000, SL-C7x0, SL-C8x0 sowie Compaqs iPAQ mit installiertem Familiar Linux.
Das GUI wird mittels Xf4vnc und dem fbvnc-FrameBuffer-Betrachter angezeigt. Aber auch X11 ist enthalten, das benötigt wird, um viele Linux-Applikationen nutzen zu können.
Um PocketWorkstation nutzen zu können, ist allerdings eine Speicherkarte mit mindestets 95 MByte freiem Speicher vonnöten, die zudem mit einem Unix-Dateisystem wie ext2 formatiert sein muss. Für gewöhnlich kommt auf Speicherkarten FAT bzw. FAT32 zum Einsatz. Auch werden mindestens 20 MByte freier Speicher benötigt.
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