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Portal Web.de vor Übernahme durch United Internet

United Internet will mit web.de T-Online überholen. United Internet plant eine umfassende Allianz mit Web.de, in deren Rahmen United Internet das Internetportal Web.de mit allen Mitarbeitern, Technologien, Vermögensgegenständen sowie Marken- und Lizenzrechten für insgesamt etwa 333 Millionen Euro übernehmen will. Damit will United Internet zum größten Portal- und Internetdienste-Anbieter Deutschlands werden, noch vor T-Online, MSN/TomorrowFocus und Yahoo.
/ Jens Ihlenfeld
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United Internet will das Portalgeschäft von Web.de für 200 Millionen Euro sowie 5,8 Millionen eigene Aktien übernehmen. Dazu haben beide Unternehmen einen entsprechenden Letter of Intent unterzeichnet. Noch stehen aber eine Due-Diligence-Prüfung und auch weitere Verhandlungen aus. Mit der Unterzeichnung der Verträge wird im April 2005 gerechnet.

Durch die Übernahme des Portals web.de mit 10,47 Millionen monatlichen Nutzern (laut AGOF 9/2004) will United Internet (7,59 Millionen Nutzer nach AGOF allein bei GMX) mit dann zusammen rund 16 Millionen monatlichen Nutzern zum größten deutschen Portal- und Internetdienste-Anbieter aufsteigen und T-Online (13,15 Millionen Nutzer nach AGOF) überholen.

Als Marktführer erhofft sich United Internet, überdurchschnittlich von den zukünftigen Entwicklungen in den Bereichen Online-Werbung, E-Commerce, DSL, Online-Dienste, Webhosting und Web-Telekommunikation profitieren zu können.

Durch die Allianz soll zudem unter dem Dach der United Internet der in Reichweite (16 Millionen Nutzer) und Werbeplatzvolumen (2,5 Milliarden Seitenabrufe pro Monat) größte Anbieter von Internetwerbung in Deutschland entstehen. Zudem will United Internet auch seinen Nutzern die bei Web.de in der Entwicklung befindlichen Web-Telekommunikationsprodukte anbieten.

Zu United Internet gehören unter anderem GMX, 1&1, Schlund+Partner, AdLink, sedo und affilinet.

Der Aktienkurs von Web.de reagierte mit einem satten Plus von 25 Prozent auf die Ankündigung, die Aktien von United Internet gaben um 2,4 Prozent nach.


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