Abo
  • IT-Karriere:

SmartFactory - Die intelligente Fabrik der Zukunft

TU Kaiserslautern und Industriepartner erforschen Fabrik der Zukunft

Nicht nur die Hausautomations- und Konsumindustrie, auch der Bereich industrieller Anwendungen kann durch vernetzte Systeme neue Möglichkeiten entfalten. Drahtlose Datenübertragungstechniken, selbstorganisierende Netzwerke oder neuartige Interaktionstechniken zwischen dem Menschen und seiner Umgebung versprechen, auch in ihrer industriellen Anwendung von Vorteil zu sein. Nach einer Machbarkeitsstudie soll nun in Deutschland der Bau von intelligenten Fabriken geprobt werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Dazu griffen mehrere Hersteller und Anwender von Fabrikkomponenten die Idee des federführenden Zentrums für Mensch-Maschine-Interaktion (ZMMI) auf, ein Demonstrations- und Entwicklungszentrum für "smarte" Technologien einzurichten. Eine Partnergruppe hatte erst das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI GmbH) mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Beteiligt waren BASF, Endress+Hauser, Infineon, KSB, Pepperl+ Fuchs, ProMinent, PSB, SAP und Siemens.

Stellenmarkt
  1. PUREN Pharma GmbH & Co. KG, München
  2. Hays AG, Frankfurt am Main

Laut dem Projektleiter der abgeschlossenen Studie, Prof. Dr. Detlef Zühlke, bestätigen die Ergebnisse einerseits die Realisierbarkeit und andererseits die Notwendigkeit eines solchen branchenübergreifenden Zentrums. Die Studie habe bereits Entwicklungsfelder definiert, welche die Partner nun in vorwettbewerblichen Verbundprojekten gemeinsam angehen wollen. Dazu zählen auch zentimetergenaue Positionsortungssysteme, störsichere und nahtlose Kommunikationssysteme, nutzergerechte Bediensysteme oder das große Feld der virtuellen Fabrikplanungs- und -managementsysteme.

Diese "SmartFactoryKL" soll nun in den nächsten Monaten in Kaiserslautern aufgebaut werden und parallel dazu Projektgruppen gebildet werden, welche die wichtigen Fragestellungen in Kooperation zwischen Industrie und Forschung angehen sollen. Unterstützt wird das Vorhaben von Verbänden wie dem VDMA und der VDI/VDE-Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) sowie dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium. Beteiligt ist auch die Universität Kaiserlautern, die schon an der Machbarkeitsstudie beteiligt war und bei der schon seit längerem ein interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt "Ambient Intelligence" existiert.

In der bevorstehenden Realisierungsphase können sich weitere interessierte Unternehmen beteiligen, sofern sie sich mit ihren Produkten oder Dienstleistungen aktiv in die Fabrik und die Entwicklungsprojekte einbringen möchten. Um den unterschiedlichen Interessen der beteiligten Unternehmen gerecht zu werden, sind verschiedene Beteiligungskonzepte vom strategischen Entwicklungspartner bis hin zur Anmeldung für einen Info-Newsletter vorgesehen.

Mehr zu SmartFactory findet sich unter www.smartfactory-kl.de.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 999€ (Vergleichspreis 1.111€)
  2. 88€
  3. 579€

Folgen Sie uns
       


Honor 20 Pro - Hands on

Das Honor 20 Pro ist das neue Oberklasse-Smartphone der Huawei-Tochter. Als Besonderheit gibt es eine Vierfachkamera, um für möglichst viele Objektivsituationen gewappnet zu sein. Hinweis vom Hersteller: "Bei den gezeigten Geräten der Honor-20-Serie handelt es sich um Demoversionen, die sich in Aussehen und Funktion von der finalen Version unterscheiden können."

Honor 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Bandlaufwerke als Backupmedium: Wie ein bisschen Tetris spielen
Bandlaufwerke als Backupmedium
"Wie ein bisschen Tetris spielen"

Hinter all den modernen Computern rasseln im Keller heutzutage noch immer Bandlaufwerke vor sich hin - eine der ältesten digitalen Speichertechniken. Golem.de wollte wissen, wie das im modernen Rechenzentrum aussieht und hat das GFZ Potsdam besucht, das Tape für Backups nutzt.
Von Oliver Nickel


    Nuki Smart Lock 2.0 im Test: Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen
    Nuki Smart Lock 2.0 im Test
    Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen

    Mit dem Smart Lock 2.0 macht Nuki Türschlösser schlauer und Türen bequemer. Kritisierte Sicherheitsprobleme sind beseitigt worden, aber die Software zeigt noch immer Schwächen.
    Ein Test von Ingo Pakalski


      IT-Forensikerin: Beweise sichern im Faradayschen Käfig
      IT-Forensikerin
      Beweise sichern im Faradayschen Käfig

      IT-Forensiker bei der Bundeswehr sichern Beweise, wenn Soldaten Dienstvergehen oder gar Straftaten begehen, und sie jagen Viren auf Militärcomputern. Golem.de war zu Gast im Zentrum für Cybersicherheit, das ebenso wie die IT-Wirtschaft um guten Nachwuchs buhlt.
      Eine Reportage von Maja Hoock

      1. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
      2. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
      3. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

        •  /