Abo
  • IT-Karriere:

VMD: Alternative zu HD-DVD und Blu-ray?

Neue Disc mit bis zu 20 Layern auch für normale DVD-Laufwerke

Während der Formatkrieg um den DVD-Nachfolger auf der CeBIT noch mit Demos und halbfertigen Produkten tobt, kommt eine weitere Schachfigur ins Spiel: die VMD. Sie benötigt, anders als HD-DVD und Blu-ray, keinen blauen Laser, weshalb die Player sehr günstig sein sollen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die "Versatile Multilayer Disc", kurz VMD, wird bisher nur von ihrem Erfinder unterstützt. Das Unternehmen NME unterhält Büros in Großbritannien, USA und Israel. Anfang 2004 hatte sich NME die Rechte an optischen Speichertechnologien von den Forschungsunternehmen MultiDisc und TriGm gesichert, nun soll die VMD nahezu serienreif sein.

Stellenmarkt
  1. Apollo-Optik Holding GmbH & Co. KG, Schwabach / Metropolregion Nürnberg
  2. WEMAG AG, Schwerin

Die VMD soll im üblichen Formfaktor einer CD oder DVD mit 12 Zentimetern Durchmesser hergestellt werden. Anders als bei den konkurrierenden DVD-Nachfolgern beträgt die Kapazität pro Layer jedoch weiterhin die DVD-üblichen 5 GByte. Mehr Daten bringt die VMD unter, indem die Layer besonders dünn gestaltet und nicht auf eine Reflektionsschicht angewiesen sind. Der lesende Laser muss dabei die einzelnen halbdurchsichtigen Schichten aber sehr genau fokussieren können.

Das - und hier liegt der Clou des Formats - soll aber bereits mit den heute gebräuchlichen Pickups von DVD-Laufwerken möglich sein. Um bespielsweise aus einem Player für DVD-Videos ein Gerät für VMDs mit HD-Filmen zu machen, sei lediglich eine Änderung der Servo-Software nötig, verspricht NME in seiner FAQ.

Auch die Discs selbst sollen in der Herstellung billiger und einfacher sein als etwa die Blu-ray Disc mit ihren 25 GByte pro Layer. NME meint, seine VMDs auf bisherigen DVD-Anlagen fertigen zu können. Woraus die sehr dünnen Layer bestehen und wie sie aneinander mit der nötigen Präzision befestigt werden, verrät das Unternehmen auf seiner Webseite nicht. Von anfangs vier Layern mit 20 GByte pro Disc will man aber schon Ende 2005 auch acht, später sogar 20 Layer mit insgesamt 100 GByte auf einer VMD unterbringen.

Doch selbst wenn die VMD technisch realisierbar und sogar günstiger sein sollte - die Hollywood-Studios entscheiden sich im Moment fröhlich mal für HD-DVD, mal für Blu-ray. Bisher kann NME weder einen Hardware- noch einen Content-Partner vorweisen, der sich für die VMD interessiert. [von Nico Ernst]



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 44,99€
  2. 21,95€
  3. 5,95€

Martin F. 19. Mär 2005

Öhm was haben denn MDs damit zu tun?

@ 17. Mär 2005

...alle 3 Jahre kann man seine Player/Brenner (und die Medien) auf den Müll werfen...

Johnny Cache 17. Mär 2005

Genau das ist doch der Punkt. Wollte ich jetzt meine 560GB auf Platten sichern, käme ich...

smd 16. Mär 2005

so siehts aus......die WOLLEN ja neue geräte verkaufen.........deswegen lassen die so ein...

Angel 16. Mär 2005

Multi-Layer-DVDs werden fast jedes Jahr als bahnbrechende Erfindung von irgendeiner...


Folgen Sie uns
       


iPad OS ausprobiert

Apple hat die erste öffentliche Betaversion vom neuen iPad OS veröffentlicht. Wir haben uns das für die iPads optimierte iOS 13 im Test genauer angeschaut.

iPad OS ausprobiert Video aufrufen
WEG-Gesetz: Bundesländer preschen bei Anspruch auf Ladestellen vor
WEG-Gesetz
Bundesländer preschen bei Anspruch auf Ladestellen vor

Können Elektroauto-Besitzer demnächst den Einbau einer Ladestelle in Tiefgaragen verlangen? Zwei Bundesländer haben entsprechende Ergebnisse einer Arbeitsgruppe schon in einem eigenen Gesetzentwurf aufgegriffen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Elektroautos Mehr als 7.000 neue Ladepunkte in einem Jahr
  2. Elektroautos GM und Volkswagen verabschieden sich vom klassischen Hybrid
  3. Elektroauto BMW meldet Zehntausende E-Mini-Interessenten

Raspberry Pi 4B im Test: Nummer 4 lebt!
Raspberry Pi 4B im Test
Nummer 4 lebt!

Das Raspberry Pi kann endlich zur Konkurrenz aufschließen, aber richtig glücklich werden wir mit dem neuen Modell des Bastelrechners trotz bemerkenswerter Merkmale nicht.
Ein Test von Alexander Merz

  1. Eben Upton Raspberry-Pi-Initiator spielt USB-C-Fehler herunter
  2. 52PI Ice Tower Turmkühler für Raspberry Pi 4B halbiert Temperatur
  3. Kickstarter Lyra ist ein Gameboy Advance mit integriertem Raspberry Pi

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

    •  /