KDE 3.4 spricht und zeigt sich in neuem Outfit
Auch andere Accessibility-Applikationen wurden verbessert, darunter KMouseTool, das Mausklicks vereinfacht, oder KMouth, das den Computer für Sprachbehinderte sprechen lässt. KMagnifier kann Bereiche des Bildschirms vergrößern. Zudem sind weitere Verbesserungen in diesem Bereich geplant.
Neue KIO-Slaves erlauben es beispielsweise, die KDE-Konfiguration (settings:/) anzuzeigen oder auf fremde Systeme zuzugreifen (remote:/), das KIO-Slave devices:/ wurde außerdem durch media:/ ersetzt. Konquerer weist in der URL-Zeile auf den aktuellen Verschlüsselungsstatus hin und Lesezeichen lassen sich über die mittlere Maustaste nun in einem neuem Fester oder Tab öffnen. In der Sidebar lässt sich ein Newsticker darstellen, der sich aus mehreren Feeds speisen kann.
Zudem unterstützt KDE nun den Nachrichten-Bus DBUS(öffnet im neuen Fenster) und die Hardware-Abstraktionsschicht HAL(öffnet im neuen Fenster), die dafür sorgen, dass dynamische Geräte-Icons aktuell gehalten werden. Auch unterstützt KDE 3.4 DNS Service Discovery (DNS-SD). Änderungen am Session-Management machen es leichter, unter verschiedenen Accounts zu arbeiten. Die Task-Leiste Kicker bringt ein verbessertes Look-and-Feel und auch der "Mülleimer" wurde neu gestaltet, der sich nun deutlich flexibler gibt.
Der Groupware-Client Kontact bietet in der neuen Version Unterstützung für diverse Groupware-Server, darunter eGroupware, GroupWise, Kolab, OpenGroupware.org und SLOX. Auch wurde die Synchronisation zwischen zwei PCs verbessert. Der Messenger Kopete unterstützt in KDE 3.4 nun auch Novell Groupwise sowie Lotus Sametime und wurde besser in Kontact integriert. Der E-Mail-Client KMail, der auch in Kontact zum Einsatz kommt, speichert seine Passwörter nun sicher in KWallet.
KDE 3.4 beseitigt zudem drei Sicherheitslücken(öffnet im neuen Fenster), über die die Entwickler heute informierten. Insgesamt wurden in KDE 3.4 mehr als 6.500 Fehler beseitigt und mehr als 1.700 Nutzerwünsche erfüllt.
KDE 3.4 steht ab sofort auf diversen Mirrors(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit. Auch fertige Binärpakete für die Linux-Distributionen Suse, Red Hat bzw. Fedora Core 3 und Conectiva können bereits heruntergeladen werden.
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