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Coolpix S1: Flache 5-Megapixel-Kamera von Nikon

Keine 2 cm dick und doch mit 3fach-Zoom. Nikon stellt mit der Coolpix S1 eine kompakte Digitalkamera vor, die wie beispielsweise die Sony-Konkurrenz nun in einem sehr dünnen Metallgehäuse daherkommt. Das Modell ist nur 19,7 mm dick und das 3fach-Zoom-Objektiv (Lichtstärke von F3,0 bis 5,4) ragt über den gesamten Brennweitenbereich nicht über das Kameragehäuse hinaus.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Kamera ist mit einem Bildsensor mit 5,1 Megapixeln Auflösung ausgerüstet. Das 3fach-Zoom deckt eine Brennweite von 35 bis 105 mm (entsprechend Kleinbild) ab und ist mit einer ED-Glas-Linse ausgestattet.

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Die S1 verfügt über einen 2,5 Zoll großen LCD-Monitor mit 110.000 Bildpunkten samt Helligkeitsregelung und ermöglicht neben der Motivkontrolle von dort aus die Kamerasteuerung. Die grafische Benutzeroberfläche ermöglicht die Auswahl von Funktionen nach Name oder Symbol und über eine Hilfe-Taste können Erläuterungen zu den wichtigsten Menüfunktionen aufgerufen werden. Einen optischen Sucher gibt es leider nicht.

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Die Kamera soll Serienaufnahmen mit bis zu 1,8 Bildern pro Sekunde aufzeichnen können. Die S1 bietet mit den so genannten D-Lighting-Funktionen interne Möglichkeiten, beispielsweise überstrahlte Gegenlichtaufnahmen oder Bilder, bei denen die Blitzreichweite nicht ausreichend war, zu korrigieren. Hierzu werden in dunkleren Bereichen des Bildes die Helligkeit und Detailschärfe verbessert, während korrekt belichtete Bereiche unverändert bleiben sollen. Auch gegen rote Augen wurde eine kamerainterne Korrekturfunktion eingebaut. Die Coolpix S1 ist darüber hinaus mit der Porträt-Funktion ausgestattet, die menschliche Gesichter im Bildfeld erkennen und automatisch die Schärfe einstellen soll.

Die Coolpix S1 bietet verschiedene Motivprogramme für typische Aufnahmesituationen. Für vier dieser Programme steht ein Motivassistent zur Verfügung, so dass der Benutzer einfach nur das für das jeweilige Motiv am besten geeignete Programm wählen muss (z.B. Sonnenuntergang oder Porträt). Die Kamera übernimmt dann die Auswahl der Einstellungen automatisch. Das neue Unterwasser-Motivprogramm wurde für die Verwendung mit dem Unterwassergehäuse WP-CP5 (optionales Zubehör der Coolpix S1) entwickelt.

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Darüber hinaus werden verschiedene Weißabgleichseinstellungen angeboten: Neben einem Automatik-Modus sind fünf manuelle Einstellungen für Tageslicht, Glühlampe, Leuchtstofflampe, Bewölkt und Blitz vorhanden. Auch die manuelle Bestimmung des Messwerts ist möglich. Das integrierte Blitzgerät bietet eine Reichweite von 0,3 bis 2,5 m (Weitwinkel) und 0,3 bis 1,4 m im Telebereich.

Die Coolpix S1 arbeitet mit SD-Speicherkarten zusammen und ist darüber hinaus mit einen 12 MByte großen internen Speicher ausgestattet. Zum Aufzeichnen von Filmsequenzen mit Ton besitzt die Coolpix S1 vier Betriebsarten für Videos mit 640 x 480 Pixeln und 15 Bildern pro Sekunde. Außerdem kann man reine Sprachnotizen von nur durch die Kapazität der Speicherkarte begrenzter Dauer aufzeichnen.

Im Lieferumfang der Coolpix S1 ist die Docking-Station Coolstation MV-11 enthalten, die ein Aufladen der Akkus in der Kamera ermöglicht. Außerdem kann die Coolpix S1 mit Hilfe der Docking-Station an einen Fernseher oder Computer per USB angeschlossen werden. Mit einer Akkuladung sollen bis zu 200 Aufnahmen (nach CIPA-Standard) möglich sein.

Die Nikon Coolpix S1 misst 57,5 x 89,9 x 19,7 mm und wiegt ohne Akku und Speicherkarte 118 g. Der Apparat ist in Silber, Weiß und Schwarz erhältlich. Die Kamera und das Unterwassergehäuse WP-CP5 sollen voraussichtlich im Frühling 2005 im Handel erhältlich sein. Die Kamera soll 399,- Euro kosten, für das Unterwassergehäuse liegt noch kein Preis vor.


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