Arcade-Sport für Xbox, PlayStation 2 und GameCube mit beeindruckenden Tricks. Nach NBA Street und NFL Street bringt EA jetzt mit FIFA Street bereits die dritte Straßensportvariante für Konsolen auf den Markt – das Konzept hat sich offensichtlich als so erfolgreich erwiesen, dass es EA-typisch nun auch gemolken werden will. Wer unkomplizierten Ballsport mag, wird das begrüßen – denn wie schon bei den anderen Spielen der Reihe spielen auch bei FIFA Street Regeln nur eine untergeordnete Rolle.
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Getreu dem Konzept der Street-Spiele wird hier natürlich nicht in schicken Stadien auf Rasen gespielt, sondern vielmehr auf Hinterhöfen, in abgezäunten Betonarealen oder auf staubigen Spielplätzen. Da 22 Spieler hier kaum reinpassen, wird in Teams von jeweils vier Personen gegeneinander angetreten; dank offizieller Lizenzen sind aber berühmte Spieler diverser Nationalteams wie etwa Michael Ballack natürlich trotzdem mit von der Partie.
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Unter diesen spielerischen Voraussetzungen ist natürlich klar, dass Taktik und überlegte Spielzüge kaum wichtig sind; um zu gewinnen, muss man vielmehr Kniffe wie Heber, Hackentricks, Fallrückzieher und so einiges anderes mehr aufbieten. Gelungene Aktionen laden dabei eine Energieleiste auf, die es dann ermöglicht, so genannte "Gamebreaker" durchzuführen – besonders wuchtige und beeindruckende Schüsse, die EA-typisch recht spektakulär inszeniert wurden.
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Das Spieltempo ist sehr hoch, was vor allem in der Defensive für viel Hektik sorgt – anders als mit Remplern und Grätschen kann man sich da kaum behelfen. Die nicht immer wirklich präzise Steuerung erschwert es allerdings, dabei konstant erfolgreich vorzugehen. Auch die KI lässt zu wünschen übrig – Arcade-Lastigkeit ist das eine, ein wenig mehr Mitdenken der Computerspieler hätte aber schon drin sein dürfen.
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Grafik und Sound sind ebenfalls ein eher zweischneidiges Schwert: Das Spiel sieht im Großen und Ganzen recht gut aus, nutzt die Konsolenhardware von Xbox, PlayStation 2 oder GameCube aber längst nicht aus – was man schon daran sieht, dass wieder einmal alle drei Versionen praktisch gleich aussehen. Der Kommentar hingegen nervt schon bald auf Grund seiner betont "coolen" Art.
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Das größte Problem von FIFA Street ist sicherlich die schnell nachlassende Motivation: In den ersten Stunden macht das Ausprobieren neuer Tricks und damit verbunden immer höhere Preisgelder sowie die Möglichkeit, neue Spieler fürs Team zu rekrutieren sowie das Abfeuern der Gamebreaker immens viel Spaß, mit der Zeit sieht man sich daran aber satt – und dank der niedrigen Spieltiefe gibt es dann nicht mehr viel aus dem Titel herauszuholen. Anders sieht das natürlich im Mehrspieler-Modus aus: Hier ist FIFA Street auf Grund der einfachen Bedienung und der damit verbundenen schnellen Zugänglichkeit ein kleines Highlight.
FIFA Street ist ab sofort für Xbox, PlayStation 2 und GameCube im Handel erhältlich.
Fazit: Wie schon die anderen Spiele aus der Street-Reihe bietet auch FIFA Street leicht zugänglichen Arcade-Sport mit beeindruckenden Tricks und einer gelungenen, rasanten Inszenierung. Vor allem zu mehreren ist es immer wieder für viel Spielspaß gut; im Einzelspieler-Modus geht dem Titel allerdings schon bald die Puste aus.