Abo
  • Services:

AOL Instant Messenger: Verwirrung um Nutzungsbedingungen

Nutzungsbedingungen fordern Zugriff auf alle Inhalte vom AOL Instant Messenger

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat AOL die Nutzungsbedingungen beim Einsatz des AOL Instant Messenger im Februar 2005 verändert. Die Änderung hat nun für Aufregung gesorgt, weil AOL in seinen Nutzungsbedingungen verlangt, dass alle Inhalte der Nutzer für eigene Zwecke verwendet werden dürfen. AOL betont aber, dass damit keineswegs Konversationen abgehört werden sollen, die über den AOL Instant Messenger gehalten werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Im Gespräch mit Golem.de gab der Online-Riese an, dass die Nutzungsbedingungen den rechtlichen Maßstäben in den USA entsprechen, wobei man berücksichtigen muss, dass der Datenschutz im US-Recht weniger stark verankert ist als etwa im deutschen oder europäischen Recht. Aber auf keinen Fall sei mit der betreffenden Formulierung in den Nutzungsbedingungen von AOL gemeint, dass Textkonversationen zwischen Nutzern vom AOL Instant Messenger überwacht werden. Dies sei technisch auch gar nicht möglich, betont AOL.

Stellenmarkt
  1. JOB AG Industrial Service GmbH, Erfurt
  2. LexCom Informationssysteme GmbH, München

Mittlerweile hat AOL offenbar eingesehen, dass die Formulierung missverständlich ist und will diese am heutigen Dienstag entsprechend überarbeiten. Denn mit der Textpassage sei nur die Rate-a-Buddy-Funktion vom AOL Instant Messenger gemeint, bei der Nutzer Bilder veröffentlichen können und diese von anderen bewerten lassen, erklärte ein AOL-Sprecher gegenüber dem US-News-Magazin Cnet.com.

Im Februar 2005 hatte AOL die Nutzungsbedingungen für die US-Version vom AOL Instant Messenger geändert und darin eine Passage eingefügt, wonach sämtliche mit dem AOL Instant Messenger erzeugten Inhalte von AOL für beliebige Zwecke verwendet werden dürfen.

Wie ein AOL-Sprecher im Gespräch mit Golem.de erklärte, gelten die amerikanischen Nutzungsbedingungen aber ohnehin nur, wenn der AOL Instant Messenger in der Version 5.9 eingesetzt wird und soweit es das deutsche Recht zulässt. Für die deutsche Version 5.1 vom AOL Instant Messenger gelten dementsprechend nur die deutschsprachigen Nutzungsbedingungen, in denen ein solcher Passus nicht auftaucht.

Nachtrag vom 16. März 2005 um 8:50 Uhr:
Mittlerweile hat AOL - wie angekündigt - die Nutzungsbedingungen für den AOL Instant Messenger überarbeitet und die kritisierte Passage entfernt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Hassashin 18. Mär 2005

| Die Änderung hat nun für Aufregung gesorgt, weil AOL in | seinen Nutzungsbedingungen...

Hassashin 18. Mär 2005

Dumm nur, wenn AOL-US meint, meinen deutschen AIM-Account killen zu müssen wegen...

tachauch 16. Mär 2005

Microsoft hat das damals auch schon probiert, http://www.theregister.co.uk/2001/03/30...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Yoga Book C930 mit E-Ink-Display ausprobiert (Ifa 2018)

Ein Convertible mit E-Ink-Display - das Yoga Book C930 ist ein Hingucker, aber wie bedient es sich? Wir haben es ausprobiert.

Lenovo Yoga Book C930 mit E-Ink-Display ausprobiert (Ifa 2018) Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /