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Siemens-Handy-Sparte: Drei asiatische Hersteller winken ab

Motorola und Huawei zeigen sich offen. Ein Einstieg bei der angeschlagenen Siemens-Handy-Sparte ist für Wettbewerber offenbar nur wenig interessant. Wie das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf die gerne zitierten "Branchenkreise" berichtet, haben bereits drei nicht näher benannte asiatische Hersteller den Bereich gründlich geprüft und abgewunken.
/ Andreas Donath
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Der als Joint-Venture- oder Kauf-Kandidat gehandelte chinesische Haier-Konzern kommt ebenfalls nicht in Frage. Haier-Europachef Paolo Mainardi sagte Focus: "Wir sind zu klein." Offen geben sich hingegen Motorola (USA) und Huawei (China). Motorolas Mobiltelefon-Europachef Greg Estell sagte Focus: "Wir schauen uns alle Gelegenheiten an." Huawei-Manager Sören Pürschel sagte: "Passen würde es. Wir haben UMTS-Handys, Siemens eine gute Marktposition."

Siemens bringt das erste selbst entwickelte UMTS-Handy erst im Herbst auf den Markt. In den vergangenen drei Quartalen schrieb Siemens mit der Handy-Sparte 372 Millionen Euro Verlust. Der Konzern hält sich bislang alle Optionen offen: sanieren, schließen, kooperieren oder verkaufen.


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