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Bericht: Handy-Branding ein Produktmangel

T-Mobile muss Kaufpreis laut Stiftung Warentest zurückerstatten

T-Mobile muss nach einem Urteil des Amtsgerichts Potsdam (AZ 34 C 563/04) den Kaufpreis für ein "gebrandetes" Handy zurückzahlen, das Gericht sah das Branding als "Produktmangel" an, berichtet die Stiftung Warentest. Der Käufer hatte ein Siemens A60 mit einer Prepaid-Karte erstanden.

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Bei Druck auf die Taste links unter dem Display sei sofort eine kostenpflichtige Verbindung hergestellt worden, die Taste ließ sich nicht wie bei dem Handy üblich frei programmieren. In dieser Veränderung des Gerätes erkannte das Amtsgericht Potsdam einen Mangel und verurteilte T-Mobile, den Kaufpreis von 79,95 Euro zurückzuerstatten, so die Stiftung Warentest

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In seiner Werbung habe T-Mobile nicht auf die Veränderung hingewiesen, vielmehr sei auf den Werbeabbildungen ein Siemens A60 im Original-Zustand abgebildet. Die entsprechende Taste sei mit der Funktion "Neue SMS" belegt gewesen.

T-Mobile habe sich dem Urteil gebeugt, so die Stiftung weiter, und den Kaufpreis in Form eines Verrechnungsschecks zurückerstattet. Schließen sich andere Gerichte der Auffassung des Amtsgerichts Potsdam an, so die Stiftung Warentest, "können alle Besitzer von Branding-Handys bis zwei Jahre nach dem Kauf entweder ein voll funktionsfähiges Handy verlangen oder ihr Geld zurückfordern, wenn eine beim Originalhandy frei programmierbare Taste fest mit einer anderen Funktion belegt ist." Anders verhalte es sich hingegen dann, wenn in der Werbung auf die Veränderungen am Handy hingewiesen wird.



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LoSt sOuL 05. Apr 2005

Schon klar, aber was ist mit der Animation vor dem Bildschirmschoner?? Hab auch ein T...

Clown 14. Mär 2005

Wenn die sich dafür nichts fragen, dann mach das doch einfach. Wo ist also das Problem?

miccom 14. Mär 2005

sofern in der gelieferten(!) bedienungsanleitung funktionen stehen die durch das...

Dariusz 14. Mär 2005

Und da sage noch einer, in Deutschland würden keine neuen Arbeitsplätze geschaffen...

Ron 14. Mär 2005

Das Branding nimmt derzeit immer schlimmere Formen an, da ist das Urteil ein Segen.


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