Abo
  • Services:

CeBIT: Intel optimiert Software für Dual-Core-CPUs

Pentium D vor schwierigem Start mit älterer Software und Spielen

Im zweiten Quartal 2005 will Intel seine ersten Prozessoren mit zwei Kernen auf einem Chip auf den Markt bringen. Im Interview mit Golem.de erklärte Intel-Direktor Bill Leszinske, wie Intel dafür sorgen will, dass die vergleichsweise niedrig getakteten Chips bei den bisher üblichen Benchmarks nicht schlecht abschneiden.

Artikel veröffentlicht am ,

Schon seit der Einführung von HyperThreading hat Intel ein Problem: Das Gros der heute eingesetzten Software wurde bei der Programmierung nicht oder nur halbherzig in Threads aufgeteilt. Diese "Threaded apps" braucht Windows aber, um die Last auf mehrere Prozessoren verteilen zu können. Dieses Problem dürfte Mitte 2005 noch deutlich stärker zu Tage treten, wenn der Pentium D der 800er-Serie verfügbar ist.

Inhalt:
  1. CeBIT: Intel optimiert Software für Dual-Core-CPUs
  2. CeBIT: Intel optimiert Software für Dual-Core-CPUs

Wie Intel bereits im Rahmen des IDF erklärte, laufen die einzelnen Kerne je nach Modell mit 2,8 bis 3,2 GHz - den höchsten Takt bei Intel hat damit weiterhin die 500er-Serie des Pentium 4, die jetzt schon mit bis zu 3,8 GHz verfügbar ist. Gerade ältere Spiele profitieren auf Intel-CPUs aber von jedem MHz mehr. Damit dürfte der Pentium D in einigen Tests durchaus deutlich langsamer sein, als die bisherigen Pentiums. Ganz anders sieht das bei Office- Anwendungen und den meisten Multimedia-Programmen aus. Insbesondere professionelle Tools zur Bild- und Videobearbeitung sind schon seit Jahren auf den Einsatz mit Mehrprozessor-Maschinen optimiert.

Intel hat sich jedoch ganz auf Dual-Core eingeschworen und auf dem IDF bereits 15 neue Prozessoren angekündigt. Insbesondere Spiele müssen dafür aber komplett neu entwickelt werden: "Der Nutzen wird hier erst in ein bis zwei Jahren sichtbar", erklärte Bill Leszinske, Marketing-Direktor für Consumer-Clients. Leszinske ist außerdem für die Produktplanung in diesem Bereich verantwortlich und hat so ein besonderes Interesse an einem Erfolg des Pentium D.

CeBIT: Intel optimiert Software für Dual-Core-CPUs 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-58%) 23,99€
  2. 12,49€
  3. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

GloomY 17. Mär 2005

"Diese 'Threaded apps' braucht Windows aber, um die Last auf mehrere Prozessoren...

schmid0r 15. Mär 2005

Muß für eine Dual-Core Unterstützung das ganze Programm/Spiel umgeschrieben werden, oder...

DjNorad 14. Mär 2005

noch mehr OT geht's nicht, oder ?


Folgen Sie uns
       


Xbox E3 2018 Pressekonferenz - Golem.de Live

Große Gefühle beim E3-2018-Livestream von Microsoft: Erlebt mit uns die Ankündigungen von Halo Infinite, Gears 5, Sekiro, Cyberpunk 2077 und vielem mehr.

Xbox E3 2018 Pressekonferenz - Golem.de Live Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

    •  /