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PCIe-Chipsatz Radeon Xpress 200 auch für Intel-CPUs

Desktop-Chipsatz mit X300-Grafikkern für Pentium 4 und Celeron. Für AMDs Prozessoren Athlon 64 und Sempron bietet ATI seit Ende 2004 mit dem Radeon Xpress 200 einen PCI-Express-Chipsatz mit integrierter X300-Grafik. Auf der CeBIT stellt ATI nun den Xpress 200 auch für Intels Pentium 4 und Celeron bzw. deren Sockel 775 vor.
/ Christian Klaß
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Der primär für günstige PC-Systeme gedachte Radeon Xpress 200 unterstützt offiziell Intels 800-MHz-Systembus, kann DDR- oder DDR2-Speicher ansprechen und nutzt den Hauptspeicher des PCs für die Grafik mittels Hypermemory-Technik. Anders als bei der AMD-Lösung wird kein lokaler Grafikspeicher unterstützt und es gibt auch keine Version des Chipsatzes ohne Grafikkern.

Dennoch können über einen 16fach-PCI-Express-Steckplatz Grafikkarten eingesteckt werden. Außerdem können bis zu vier einfache PCI-Express-Steckplätze genutzt werden. Darüber hinaus gibt es vier SATA-Ports mit RAID-0- und RAID-1-Unterstützung, Gigabit-Ethernet, acht USB-Anschlüsse, Raumklang, Onboard-DVI- und VGA-Anschlüsse für Mehrschirmunterstützung und ATIs LCD-Bildoptimierungen.

In Verbindung mit ATIs TV-Chip Theater 550 soll sich der Xpress 200 für Intel ideal für Media Center PCs eignen. Per Steckkarten soll HD-Unterstützung nachgerüstet werden können.

ATIs Partner Asus, MSI, Gigabyte, Shuttle Computer und Sapphire sollen Xpress-200-Mainboards für Intel-CPUs liefern. Die ersten Mainboards werden für den April 2005 erwartet.


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