Abo
  • Services:

Mit IBMs Millipede zur SD-Card mit 100 GByte?

Millipede-Prototyp
Millipede-Prototyp
Pro Zoll lassen sich mittlerweile 1,2 Terabit bzw. rund 153 GByte Daten speichern und die IBM-Forscher wollen dies noch steigern - auch ohne aufwendige Materialforschung. In der ersten Ankündigung war noch von einem Terabit (128 GByte) die Rede. Schon damit ließen sich etwa 25 Millionen Buchseiten oder der Inhalt von 25 DVDs auf der Fläche einer Briefmarke speichern.

Stellenmarkt
  1. Heitmann IT GmbH, Hamburg
  2. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Darmstadt

Der Prototyp kommt auf Grund seiner geringen Fläche - er belegt nur einen kleinen Teil der SD-Card - natürlich auf eine geringere Speicherkapazität. Die genaue Zahl wollte eine Sprecherin des Züricher IBM-Labors noch nicht nennen. Möglich werden könnnten laut IBM aber irgendwann bis zu 100 GByte große SD-Cards.

Die von IBMs Züricher Forschungslabor entwickelte Technik hat Ende 2004 grünes Licht für die Weiterentwicklung zum kommerziellen Produkt bekommen. Mit dem auf der CeBIT zu sehenden Prototyp kann IBM demonstrieren, dass die Technik bereits sehr zuverlässig arbeitet, ausreichend schnell ist, eine hohe Speicherkapazität erreicht und trotz der nötigen Erhitzung der winzigen Schreib-Lese-Einrichtung keine Überhitzungsprobleme haben soll.

Millipede Tip
Millipede Tip

Derzeit sucht IBM erst einmal nach SD-Card-Herstellern, die Interesse am Einsatz der Technik und an deren Lizenzierung haben. In Gesprächen ist IBM schon, wollte aber noch keine potenziellen Partner nennen. Zum Erreichen der Marktreife sollen - vorausgesetzt es finden sich Partner - nicht mehr als zwei bis drei Jahre vergehen.

Auch für USB-Sticks wäre die Technik IBM zufolge sehr geeignet. IBM selbst will Millipede auch einsetzen, gab aber noch nicht an, in welcher Form. Wer die Technik unter dem Videomikroskop in Aktion sehen will, kann dies am IBM-Stand in Halle 1 tun. Die vielversprechende Technik lässt einen automatisch grübeln, ob IBM den Verkauf seiner Festplattentechnik an Hitachi nach den ersten erfolgreichen Millipede-Versuchen geplant hat. Immerhin könnte die Technik auch Festplatten Konkurrenz machen.

 Mit IBMs Millipede zur SD-Card mit 100 GByte?
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 99,98€
  2. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

Das Ich 12. Mär 2005

hmm, also um ehrlich zu sein hört sich die Technik zugleich auch relativ kostensparend in...

Rainer Haessner 11. Mär 2005

Na, warten wir es ab. Ich sehe da noch ein paar richtig dicke Probleme. Beispielsweise...

3st 11. Mär 2005

Die "hat" nicht 2TB, sondern die Spezifikation für dieses Format lässt bis zu 2 TB...

clicks 11. Mär 2005

Falls noch Fragen sind: http://www.heise.de/tr/result.xhtml?url=/tr/artikel/56525&words...


Folgen Sie uns
       


Drahtlos bezahlen per App ausprobiert

In Deutschland können Smartphone-Besitzer jetzt unter anderem mit Google Pay und der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen ihre Rechnungen begleichen. Wir haben die beiden Anwendungen im Alltag miteinander verglichen.

Drahtlos bezahlen per App ausprobiert Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
    Mate 20 Pro im Hands on
    Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

    Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
    Ein Hands on von Tobias Költzsch

    1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
    2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
    3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

      •  /