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T-Mobile bringt Hiptop2 ohne Daten-Flatrate

Hiptop2 heißt bei T-Mobile Sidekick II. Nachdem E-Plus bekannt gab, den Hiptop2 im April 2005 ins Sortiment zu nehmen, will nun auch T-Mobile das Gerät von Danger in Deutschland auf den Markt bringen, allerdings dann unter der Bezeichnung Sidekick II und auch erst im Juni 2005. Im Unterschied zu dem Angebot von E-Plus bietet T-Mobile das Gerät aber nicht mit einer Daten-Flatrate an, sondern nur mit einem in der Größe beschränkten Inklusivvolumen.
/ Ingo Pakalski
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T-Mobile will den Sidekick II im Juni 2005 auf den Markt bringen und es dann bei Abschluss eines 24-Monatsvertrags im Tarif Relax 50 zum Preis von 99,95 Euro in die Läden bringen, so dass der Gerätepreis dem Angebot von E-Plus entspricht. Allerdings kann das E-Plus-Angebot dadurch punkten, dass der Hiptop2 mit einer Daten-Flatrate kombiniert wird. Diese Daten-Flatrate wird in identischer Form von E-Plus bereits für den Vorgänger, den Hiptop, zu den gleichen Konditionen bereitgestellt.

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Während es die Daten-Flatrate bei E-Plus für monatlich 19,95 Euro gibt, zahlt man bei T-Mobile für ein Datenvolumen von 20 MByte 15,- Euro. Dieser spezielle Tarif wird von T-Mobile zeitgleich mit der Markteinführung des Sidekick II angeboten. Bis zum 31. Dezember 2005 gleicht der Tarif allerdings einer Daten-Flatrate, da für Daten oberhalb der 20-MByte-Grenze bis zu diesem Termin keine weiteren Kosten anfallen.

Am Grundkonzept des Hiptop bzw. Sidekick hat sich auch mit dem neuen Modell nichts geändert: Unter einem aufklappbaren Display steckt eine hintergrundbeleuchtete Mini-Tastatur, worüber unterwegs bequem Texte eingegeben werden können. Danger überarbeitete das Gehäuse an einigen Stellen und machte es rund 25 Prozent flacher. Die Navigationstaste wurde aus dem Tastaturbereich herausgenommen und ist nun auch bei abgedeckter Tastatur erreichbar. Über neue Steuertasten will der Hersteller Danger zudem die Gerätebedienung vereinfacht haben.

Außerdem erhielt der Hiptop2 eine integrierte VGA-Digitalkamera samt Blitzlicht, während das Vorgängermodell noch mit einer ansteckbaren Kamera mit niedrigerer Auflösung ausgeliefert wurde. Die Digitalkamera schießt Bilder mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln, welche auf dem in Auflösung und Farbanzahl unveränderten transflektiven TFT-Display bei 240 x 160 Pixeln sowie maximal 65.536 Farben erscheinen. Aufgestockt wurde der Arbeitsspeicher, der nun bei 32 MByte RAM sowie 16 MByte Flash-ROM für das Betriebssystem und die Applikationen liegt.

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Das 130 x 66 x 22 mm messende Tri-Band-Smartphone arbeitet in den GSM-Netzen 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und unterstützt GPRS der Klasse 10. Neben den normalen Handy-Funktionen ist der Hiptop2 vor allem auf die mobile Bearbeitung von E-Mails ausgerichtet, wozu die integrierte Tastatur genutzt werden kann. Bei Telefonaten wird entweder das geschlossene Gerät ans Ohr gehalten oder man verwendet ein Kabel-Headset. Der Einsatz eines Bluetooth-Headsets ist leider nicht möglich, weil auch der Hiptop2 eine entsprechende Funktion nicht bietet. Anrufe signalisiert das Smartphone per MIDI-Ton, Blink-LED oder Vibrationsalarm, wobei sowohl die Klingeltöne als auch die Vibrationsfunktion nach Herstellerangaben verbessert wurden.

Das Betriebssystem auf Java-Basis deckt alle benötigten Smartphone-Funktionen ab und bietet einen E-Mail-Client, einen HTML-Browser sowie PIM-Programme zur Termin- und Adressverwaltung. Neben dem AOL Instant Messenger (AIM) liegt nun auch der Yahoo-Messenger bei, um darüber mit anderen auch unterwegs Instant Messages auszutauschen. Das Adressbuch kann Kontakte mit einem Foto versehen, das bei Anrufen erscheint und eine leichtere Identifikation erlauben soll. Für einen besseren Datenaustausch mit dem PC liegt nun IntelliSync bei, um Kalender- und Adressdaten sowie Aufgaben mit Microsoft Outlook abgleichen zu können. Ferner wurde die Unterstützung von vCards nachgerüstet.

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E-Mails gelangen per Push-Dienst auf das Gerät, wozu bis zu drei POP3-Postfächer abgefragt werden. Dateianhänge in Form von Word-Dokumenten, PDF-Dateien sowie Bildern der Formate JPG, GIF und PNG lassen sich auf dem Smartphone darstellen. Für eine zügige Übermittlung von Webseiten und E-Mails werden diese Daten von einem Hiptop-Server komprimiert an das Gerät gesendet. Der 184 Gramm wiegende Hiptop2 soll mit einer Akkuladung nun eine Sprechzeit von bis zu 4,5 Stunden liefern.


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