Canon-Scanner erfasst Vorlagen doppelseitig bis DIN A3
Im einfachen Modus erreicht er eine Lesegeschwindigkeit von 50 Seiten pro Minute in A4 (mit 200 dpi) für Schwarz-Weiß-, Graustufen- oder Farbvorlagen. Die Maximalauflösung liegt bei 600 dpi. Die Scaneinheit des DR-5010C verfügt über ein 3D-CCD. Anstatt die RGB-Farben mit drei Sensoren nacheinander einzulesen, können alle drei Grundfarben gleichzeitig gescannt werden.
Mit dem eingebauten Ultraschallsensor sollen einzelne Blätter besser voneinander unterschieden werden, so dass es nicht zu einem mehrfachen Einzug kommt. Die Vorlagenzufuhr fasst 100 Blatt Papier.
Beim Scannen von gelochten Vorlagen werden die perforierten Stellen meist als große schwarze Punkte abgebildet, die den Gesamteindruck des gescannten Dokuments stören. Die Treibersoftware des DR-5010C blendet die Perforation hingegen aus. Dabei vergleicht das Programm einen 2 cm breiten Seitenrand auf der Vorder- und Rückseite der Dokumente. Wenn sich die schwarzen Punkte an der gleichen Position auf der gespiegelten Seite befinden, werden sie im Scan als Weiß definiert. Selbst wenn nur einseitig gescannt wird, prüft der Scanner immer auch die Rückseite des Dokuments.
Ein optionaler Imprinter (Druckwerk) versieht das gescannte Dokument mit bis zu 32 Textzeichen, während ein ebenfalls optionaler "Endorser" Dokumente zur Kennzeichnung mit einem Stempel versehen kann. Beide Optionen sollen voraussichtlich im dritten Quartal 2005 verfügbar sein.
Die Einzugsrollen des Scanners sind für ein Scanvolumen von bis zu 250.000 Scans ausgelegt. Den Wechsel kann man selbst vornehmen. Der Scanner selbst ist für ein Scanvolumen von bis zu 6.000 Scans pro Tag ausgelegt. Der DR-5010C verfügt über einen USB-2.0-Anschluss und eine SCSI-3 Schnittstelle. Im Lieferumfang befinden sich ebenfalls ein ISIS/Twain-Treiber und Adobe Acrobat 6.0 Standard.
Die mitgelieferte Software von Capture Perfect erlaubt neben Scan-to-Mail, Scan- to-Fax, Scan-to-File und Scan-to-Print jetzt auch eine Scan-to-Presentation-Funktion, mit der die gescannten Bilder gleich an einen Projektor übertragen werden können. Dateinamen lassen sich zudem nun automatisch generieren. Je nach Einstellung können die Namen aus einer Kombination von Daten bestehen, die auf Barcodes, OCR-Ergebnissen, Zeitangaben, Scaneinstellungen oder Auflösungseinstellungen basieren. Vertrauliche Dokumente können als verschlüsselte PDF-Dateien gespeichert werden. Und wenn die Zielordner eine bestimmte Größe nicht überschreiten sollen, lässt sich ein maximales Datenvolumen bestimmen, dessen Erreichen auf dem Bildschirm per Warnmeldung angezeigt wird.
Der DR-5010C soll ab April 2005 im Handel erhältlich sein. Ein Preis wurde nicht genannt.
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