• IT-Karriere:
  • Services:

Turion 64 - AMDs Kampfansage an Centrino

AMDs 64-Bit-Notebook-Prozessor mit neuer Modellnummer

Bereits im Januar angekündigt, gab es bislang wenig Details zu AMDs Centrino-Konkurrenten Turion 64. Doch zur CeBIT stellt AMD seine 64-Bit-Mobil-Plattform nun im Detail vor und auch erste Notebooks unter anderem von Acer, Fujitsu Siemens und Packard Bell werden gezeigt.

Artikel veröffentlicht am ,

Die in 90-Nanometer-Technik gefertigten Prozessoren unterstützen AMDs 64-Bit-Erweiterung und 3DNow! Professional sowie SSE2 und SSE3. Sie sind je nach Modell mit 512 KByte oder 1.024 KByte L2-Cache ausgestattet. Sie werden in zwei Klassen mit einem Stromverbrauch (Thermal Design Power) von 25 und 35 Watt mit Taktfrequenzen von 1,6 bis 2,0 GHz angeboten.

Stellenmarkt
  1. Scheve Kommunikations-Service GmbH, Berlin
  2. Wissner Gesellschaft für Maschinenbau mbH, Göttingen

Die Chips werden per HyperTransport mit 1.600 MHz (Vollduplex) an das System angebunden, unterstützen das NoExecute-Flag und stecken in einem Micro-PGA-Gehäuse mit 754 Pins.

Mit der Vorstellung von Turion 64 führt AMD zugleich ein neues Modellnummern-Schema ein. Die Produkte hören auf die Namen ML-37, ML-34, ML-32, ML-30, MT-34, MT-32 und MT-30. Dabei soll der zweite Buchstabe Aufschluss über die Mobiltauglichkeit des Chips geben, je höher der Buchstabe im Alphabet, desto geringer fällt der Stromverbrauch aus. Entsprechend haben die MT-Modelle eine Thermal Design Power von 25 Watt, die ML-Modelle von 35 Watt. Die Zahlen sollen Aufschluss über die relative Leistung der Chips innerhalb der Prozessorklasse liefern. Je höher die Zahl, desto höher die Leistung, was AMD an Faktoren wie Taktfrequenz und Cache-Größe festmacht. Dabei fällt auf, dass nur die beiden 32er-Modelle mit 512 KByte L2-Cache ausgestattet sind, die übrigen kommen mit 1 MByte.

Anders als Intels Centrino ist Turion 64 keine komplette, in sich geschlossene Plattform. AMD bietet die Prozessoren an, andere Hersteller liefern Chipsätze sowie WLAN- und Grafik-Chips. So soll laut AMD ein offenes Ökosystem stromsparender Komponenten entstehen.

Die Turion-64-Prozessoren sollen ab sofort zu haben sein, die Preise liegen zwischen 184,- und 354,- US-Dollar für die ML-Modelle bzw. zwischen 189,- und 268,- US-Dollar für die MT-Modelle.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Backen zu Ostern, Frühjahrsangebote mit reduzierter Hardware, PC-Zubehör und mehr)
  2. 33€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Fortnite - Legendary Rogue Spider Knight Outfit + 2000 V-Bucks Bundle (DLC) - Xbox One...

ferdy 25. Mär 2005

Da stimme ich dir vollkommen zu. Ich hoffe nur, daß auch der Preis mit der neuen...

Fux 10. Mär 2005

1. Ingo: Nicht alle sind so toll und wissen so viel :) 2. Du brauchst dafür PC-400 RAM

von Beruf Lehrer 10. Mär 2005

@Schubidu: Neidisch darauf, dass andere denken und /oder ihre Gedanken der...


Folgen Sie uns
       


Wo bleiben die E-Flugzeuge? (Interview mit Rolf Henke vom DLR)

Wir haben den Bereichsvorstand Luftfahrt beim DLR gefragt, was Alternativen zum herkömmlichen Flugzeug so kompliziert macht.

Wo bleiben die E-Flugzeuge? (Interview mit Rolf Henke vom DLR) Video aufrufen
Homeschooling-Report: Wie Schulen mit der Coronakrise klarkommen
Homeschooling-Report
Wie Schulen mit der Coronakrise klarkommen

Lösungen von Open Source bis kommerzielle Lernsoftware, HPI-Cloud und Lernraum setzen Schulen derzeit um, um ihre Schüler mit Aufgaben zu versorgen - und das praktisch aus dem Stand. Wie läuft's?
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Kinder und Technik Elfjährige CEO will eine Milliarde Kinder das Coden lehren
  2. IT an Schulen Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
  3. Mädchen und IT Fehler im System

Microsoft Teams im Alltag: Perfektes Werkzeug, um Effizienz zu vernichten
Microsoft Teams im Alltag
Perfektes Werkzeug, um Effizienz zu vernichten

Wir verwenden Microsofts Chat-Dienst Teams seit vielen Monaten in der Redaktion. Im Alltag zeigen sich so viele Probleme, dass es eigentlich eine Belohnung für alle geben müsste, die das Produkt verwenden.
Von Ingo Pakalski

  1. Coronavirus Microsoft muss einige Azure-Dienste und Teams einschränken
  2. Microsoft Investition in Entwickler von Gesichtserkennung soll enden
  3. Adobe-Fontbibliothek Font-Sicherheitslücke in Windows ohne Fix

Coronakrise: Welche Hilfen IT-Freelancer bekommen
Coronakrise
Welche Hilfen IT-Freelancer bekommen

Das Hilfspaket des Bundes in Milliardenhöhe sieht kaum Leistungen vor, mit denen IT-Freelancer etwas anfangen können. Den Bitkom empört das nicht.
Ein Bericht von Gerd Mischler

  1. Jobporträt Softwaretester "Ein gesunder Pessimismus hilft"
  2. Frauen in der IT Software-Entwicklung ist nicht nur Männersache
  3. Virtuelle Zusammenarbeit Wie Online-Meetings nicht zur Zeitverschwendung werden

    •  /