Foxconn, der stille Gigant aus Taiwan
Foxconn fertigt Komponenten im Auftrag von zahlreichen Markenherstellern wie Dell, Apple, Nokia, Sony, Cisco, Lenovo, HP und IBM. Foxconn will aber mehr sein als nur ein Auftragsfertiger. Dazu beschäftigt das Unternehmen einen Stab von 15.000 Ingenieuren und 16 Forschungszentren rund um den Globus.
Mit seinem CeBIT-Auftritt will sich Foxconn als ODM einer neuen Generation positionieren, der weite Teile der Entwicklungs-, Produktions- und Distributionsprozesse gestaltet und tief in die Prozesse der Auftraggeber integriert ist.
Foxconns Geschäftsmodell basiert auf einer End-to-End-Integration mit Zulieferern und Abnehmern. Die eigenen Entwicklungsabteilungen sollen sicher stellen, dass die Bauteile frist- und bedarfsgerecht weltweit verfügbar sind. Dabei verfügt das Unternehmen über 12.500 eingetragene und 21.500 beantragte Patente, die die Entwicklungszyklen verkürzen und die Leistungsmerkmale der Komponenten erhöhen sollen.
Foxconn ist nach eigenen Angaben der weltweit größte Produzent von Motherboards und PC-Gehäusen. Die Produktpalette soll aber weiter ausgebaut werden und umfasst schon heute die Fertigung ganzer Systeme, auch After-Sales-Services werden übernommen. In einem weiteren Schritt will Foxconn auch eine Designentwicklung integrieren.
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