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Uni Paderborn macht PCs dynamisch rekonfigurierbar

Schaltungs- und Systementwürfe mit bis zu 200 Millionen Transistoren testen. Das am Fachgebiet Schaltungstechnik der Universität Paderborn entwickelte System Raptor2000 macht herkömmliche PCs mit Hilfe von so genannten "feldprogrammierbaren Gatteranordnungen" (FPGAs) zu dynamisch rekonfigurierbaren Computersystemen. Die Hardware kann so im laufenden Betrieb verändert werden.
/ Jens Ihlenfeld
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FPGAs sind rekonfigurierbare Bausteine, die Tausende von konfigurierbaren Logikblöcken in einem Bauelement zusammenfassen. Diese Systeme können, ähnlich wie Prozessoren, programmiert werden und vereinen so die Flexibilität von Software mit der Leistungsfähigkeit spezieller mikroelektronischer Bausteine.

Raptor2000 besteht aus einer Basisplatine, die über den PCI-Bus mit dem PC verbunden ist. Mit Hilfe von sechs Erweiterungsmodulen kann das System für verschiedenste Einsatzgebiete optimiert werden. Neben dynamisch rekonfigurierbaren Bausteinen stehen Erweiterungen zur Verfügung, die weitere Prozessoren, Speicher oder Ein-/Ausgabe-Schnittstellen enthalten.

Damit soll Raptor2000 rechenzeitintensive Anwendungen beschleunigen, aber auch für die prototypische Realisierung mikroelektronischer Bausteine geeignet sein. Mit den rekonfigurierbaren Bausteinen kann der spätere Chip nachgebildet und im System getestet werden. Dabei sollen sich Schaltungs- und Systementwürfe mit einer Komplexität von bis zu 200 Millionen Transistoren mit dem Raptor2000 umsetzen und testen lassen.

Auf dem CeBIT-Stand wird Raptor2000 am Stand "e-futureNRW. Forschungsland Nordrhein-Westfalen" in Halle 9, Stand B09 gezeigt.


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