Abo
  • IT-Karriere:

Straßenlaterne als Tor ins Internet?

Red i Point wirbt für weiträumige Vernetzung von Straßen

Mit einer eBay-Auktion und nicht überall willkommenen Werbe-Mails versucht derzeit das Dresdner Unternehmen Red i Point auf seine Vernetzungsidee aufmerksam zu machen: Straßenlaternen befinden sich in unmittelbarer Umgebung von Verkehrsmitteln und Menschen, warum also nicht für entsprechende Vernetzungsprojekte darauf zurückgreifen und den Beleuchtungskörper zur Kommunikationszentrale wandeln?

Artikel veröffentlicht am ,

Red i Point schwebt dabei eine Nutzung als WLAN-, Bluetooth- oder Ultrawideband-Zugangspunkt vor, die dank ihrer Nähe zum Menschen auch mit niedrigerer Sende- und Empfangsleistung arbeiten könnten. Vernetzt werden könnten die Straßenlaternen zum Beispiel per Powerline Communication über die sowieso schon in der Erde liegenden Stromkabel. Wo dies auf Grund der Entfernung nicht funktioniert oder zwecks redundanter Anbindung nötig ist, müssten andere Übertragungstechniken wie etwa WiMAX genutzt werden, so das Unternehmen.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Fürth
  2. Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Wiesbaden

Die Möglichkeiten könnten vom Internetzugang über die Mautabrechnung bis hin zum elektronischen Stadtlotsen und ortsabhängigen Diensten (Location Based Services) reichen. Um weitere Redundanz zu ermöglichen, könnten Autos als "mechanische Transporter" für TCP/IP-Daten herhalten, indem sie die Daten im mit Funktechnik bestückten Autoradio aufnehmen und am nächsten funktionierenden Zugangsknoten wieder senden.

Red i Point sieht ein weitreichendes visionäres Potenzial hinter seiner Online-Straßenlaterne. Bis jetzt gibt es aber noch keine technische Umsetzung und noch wurde das vor zwei Jahren beim Patentamt eingereichte Konzept (DE 203 16 940 U1) nicht als geschütztes Gebrauchsmuster anerkannt.

Die Dresdner suchen derzeit nach Partnern, um ihre Idee realisieren und in Lizenz vertreiben zu können - bei den Mobilfunkanbietern soll das Konzept bisher auf wenig Gegenliebe gestoßen sein, nun versucht man Automobilhersteller für sich zu gewinnen. Die Umrüstkosten einer Straßenlaterne zur Netzwerkschnittstelle bezifferte Red i Point bisher nicht.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 26,99€
  2. 4,19€
  3. 3,74€

edvop@gmxx.de 15. Sep 2006

Hallo Spinndoctore schreib mir doch mal, woher hattest du die infos und das Interesse...

edvop@gmxx.de 15. Sep 2006

und, einen Anwalt gefunden? Melde Dich doch mal (edvop(at)gmx(punkt)de

Krille 11. Mär 2005

.. wir haben hier haufenweise Gaslaternen - wat bin ich froh darüber!!

Krille 11. Mär 2005

Jo, der hat sie dann mit den "Siemens Lufthaken" zwischen den Antenen verlegt - bzw...

RED_i_POINT 10. Mär 2005

Sehr geehrte Besucher des Portals, wir bitten, die Patentanmeldung und den Text zum...


Folgen Sie uns
       


Timex Data Link ausprobiert

Die Data Link wurde von Timex und Microsoft entwickelt und ist eine der ersten Smartwatches. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums haben wir uns die Uhr genauer angeschaut - und über einen alten PC mit Röhrenmonitor programmiert.

Timex Data Link ausprobiert Video aufrufen
Super Mario Maker 2 & Co.: Vom Spieler zum Gamedesigner
Super Mario Maker 2 & Co.
Vom Spieler zum Gamedesigner

Dreams, Overwatch Workshop und Super Mario Maker 2: Editoren für Computerspiele werden immer mächtiger, inzwischen können auch Einsteiger komplexe Welten bauen. Ein Überblick.
Von Achim Fehrenbach

  1. Nintendo Switch Wenn die Analogsticks wandern
  2. Nintendo Akku von überarbeiteter Switch schafft bis zu 9 Stunden
  3. Hybridkonsole Nintendo überarbeitet offenbar Komponenten der Switch

Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
Erneuerbare Energien
Die Energiewende braucht Wasserstoff

Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
  2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

    •  /