Microsoft gibt erste Details zum Xbox-Nachfolger bekannt
Viel wollte Microsoft aber noch nicht preisgeben, zur Hardware gab man kaum mehr Informationen als schon hinlänglich bekannt sind. Das "gut ausbalancierte System" soll eine Rechenleistung von mehr als 1 Teraflop erreichen und auf einem IBM-Multi-Core-Prozessor basieren, so Microsoft. Der Grafikchip kommt, wie schon bekannt war, von ATI.
"Im Zeitalter von High Definition (HD) ist die Entwicklungsplattform mittlerweile wichtiger als der Prozessor", erläutert J. Allard, Chief XNA Architect und Corporate Vice President bei Microsoft. "Neue Technologien in Verbindung mit neuen Kundenwünschen werden es den neuen 'Rockstars' der Branche erlauben, das alte Establishment zu erschüttern und Unterhaltung neu zu definieren."
Mit "Micro-Transactions" sollen Entwickler und Spieler ohne die Beschränkungen des üblichen E-Commerce zusätzliche Spielinhalte auf dem digitalen Marktplatz zu beliebig kleinen Preisen anbieten können, beispielsweise ein einmaliges Tuning-Auto für 99 Cent. Mit "Custom Playlists" sollen Entwickler bei der nächsten Xbox-Generation nicht mehr nur auf die Ingame-Musik angewiesen sein, der Guide verbindet die Spieler automatisch mit ihrer eigenen Musiksammlung, so dass sie ihre Lieblingstracks im Game hören können.
Neben einem einfachen DVD-Laufwerk, 256 MByte Systemspeicher und einer mitgelieferten USB-Kamera erwartet Gamespy, dass die Festplatte nur optional angeboten wird. Zudem soll die Konsole einen neuen 5.1-Sound-Standard namens X3DAudio unterstützen.
Die Vermutungen von Gamespy basieren auf den frühen Xbox2-Entwicklungskits, die aus einem Dual-PowerMac-G5 bestehen.
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