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Übersetzungs-Software setzt auf neuronale Netze

Neue Version von Linguatecs Übersetzungs-Software Personal Translator

Auf der CeBIT 2005 stellt Linguatec eine neue Version der Übersetzungs-Software Personal Translator vor, welche die Denkprozesse des menschlichen Gehirns simuliert und so zu genaueren Übersetzungen kommen will. Dafür erhielt das Windows-Übersetzungssystem zudem eine automatische Sachgebiets- sowie Namenserkennung, damit Übersetzungen automatisch nach Analyse des Kontexts korrekt übersetzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie der Hersteller angibt, ist der aktuelle Version Personal Translator 2005 das erste Übersetzungssystem mit Hybridtechnik. Das bedeutet, dass zusätzlich zur regelbasierten Übersetzungstechnik ein Verfahren des neuronalen Transfers zum Einsatz kommt. Der Hersteller gibt an, dass das Verfahren weltweit zum Patent angemeldet wurde und das Prinzip neuronaler Netze die Denkprozesse des menschlichen Gehirns simuliert.

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Enthält ein Satz keinen Anhaltspunkt für die passende Bedeutung eines mehrdeutigen Wortes, bezieht der neuronale Transfer auch vorhergehende und nachfolgende Sätze in die Analyse ein. So findet die Software laut Hersteller auch in komplizierten Fällen den korrekten Ausdruck in der Zielsprache, was somit einzigartige Übersetzungsleistungen versprechen soll.

Unterstützend dazu wurde eine automatische Erkennung von Sachgebieten integriert, die das Dokument analysiert und es einem passenden Sachgebiet zuordnet. Das ermöglicht statt der normalsprachlichen Übersetzung (z.B. board = Brett) die Wahl der korrekten Übersetzung abhängig vom Kontext (z.B. board = Aufsichtsrat, wenn das Sachgebiet Wirtschaft identifiziert wurde).

Die neu hinzugekommene automatische Namenserkennung verspricht, dass Fehlübersetzungen weniger häufig vorkommen. So sollen Eigennamen, Firmennamen oder auch Ortsnamen nicht mehr übersetzt werden, womit der korrekte Sinn einer Übersetzung leicht verloren geht. Außerdem erhielt die Software eine überarbeitete Bedienoberfläche, die sich leichter steuern lassen soll.

Mit einer automatischen Rechtschreibprüfung will man Schreib- oder Tippfehler in den Ausgangsdokumenten beikommen, so dass diese eine Übersetzung nicht beeinträchtigen. Der Personal Translator kann in die Microsoft-Applikationen Word, Excel, PowerPoint und Outlook integriert werden und übersetzt nun auch Texte aus PDF-Dokumenten. Abschließend erhielt die Software eine optimierte Sprachausgabe, die bei der Textkontrolle sowie bei Fragen zur Aussprache helfen sollen.

Linguatec will den Personal Translator 2005 für die Windows-Plattform im April 2005 ausliefern. Es gibt dann wieder eine home-Ausführung mit den Sprachen Englisch oder Französisch für 49,- Euro und die Version Office Englisch für 99,- Euro. Alternativ bietet der Hersteller die Ausbaustufe Office Pro in den Sprachen Englisch und Französisch zum Preis von je 249,- Euro an. Schließlich bleibt noch die Netzwerk-Version mit fünf Lizenzen, die es ab 799,- Euro gibt. Linguatec stellt die Software auf der CeBIT 2005 vor.

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düse 15. Sep 2005

Tja mit Opensource wäre das nicht passiert.... mich freuts immer wie viele Leute sich in...

psichologe 15. Sep 2005

Apropos Marketing: Als ich Stoibers Forderung nach Billigbier und tausende jubelnder...

düse 15. Sep 2005

Das gilt auch für die Intelligenz zahlreicher Politiker im Wahlkampf, vielleicht hätte...

Katsenkalamitaet 11. Mär 2005

aufs neuronale Netz setzen; man kann allerdings auch darauf sitzen.


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