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T-Mobile will weniger Stellen abbauen

Call-Center-Mitarbeiter sollen mehr Zeit im Kundenkontakt verbringen. T-Mobile hat die Verhandlungen mit seiner Belegschaft rund um das Wachstums- und Effizienzprogramm "Save for growth" beendet, in dessen Rahmen der Mobilfunkanbieter zahlreiche Stellen abbauen will. Wollte T-Mobile ursprünglich bis zu 1.200 Stellen abbauen, sollen nun nur 550 wegfallen.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Stellenstreichungen können geringer ausfallen als zunächst geplant, da im Bereich "Kundenservice" Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung vereinbart werden konnten, erklärt T-Mobile. So sollen bereits 2005 Regelungen umgesetzt werden, die sicherstellen sollen, dass Call-Center-Mitarbeiter mehr Zeit im Kundenkontakt verbringen. Anfang 2006 will man zudem ergänzende Maßnahmen vereinbaren, um so die Produktivität und Servicequalität nachhaltig zu steigern.

Dadurch könne der Abbau von ursprünglich geplanten 400 Arbeitsplätzen zunächst vermieden werden, die Arbeitsplätze seien bis 2006 gesichert.

T-Mobile wird aber in anderen Unternehmensbereichen insgesamt 550 Arbeitsplätze in den nächsten zwei Jahren abbauen. Die Verhandlungspartner haben sich jedoch darauf verständigt, diesen Abbau sozialverträglich zu gestalten und ohne betriebsbedingte Kündigungen umzusetzen. Zudem sollen etwas mehr als 300 Arbeitsplätze zu anderen Tochtergesellschaften der Deutschen Telekom verlagert werden.

Das "Save for growth"-Programm sieht vor, bis zum Ende des Jahres 2006 operative Kosten in Höhe von einer Milliarde Euro bei den T-Mobile-Gesellschaften in Deutschland, Großbritannien, Niederlande, Österreich und Tschechien einzusparen.


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