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Linux 2.6.11.1 - Neue Versionierung für Linux-Kernel

Schwerwiegende Bugs werden in Unterversionen behoben. Anders als zuvor von Linus Torvalds vorgeschlagen, werden zukünftig weitere Unterversionen für veröffentlichte Kernel folgen. Dabei sollen aber keinesfalls neue Features aufgenommen werden, sondern lediglich Kompilierungsprobleme oder wichtige Bugs behoben werden.
/ Jens Ihlenfeld
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Nach einiger Diskussion um die von Linus Torvalds vorgeschlagenen Test-Kernel mit ungerader Versionsnummer sowie Abwägung, welche Patches überhaupt in Frage kommen, steht nun fest, dass die bisherige Nummerierung beibehalten wird und fehlerbereinigte Versionen als Unterversionen in der Art 2.6.11.1 folgen. Auf diese Nummerierung hatte man auch schon bei 2.6.8.1 zurückgegriffen, als es galt, ein schwerwiegenden NFS Bug zu beheben.

Die Koordination übernimmt Greg Kroah-Hartman, der unter anderem durch seine Arbeit am Hotplug-System bekannt ist.

Ein Patch, der in die Serie aufgenommen werden soll, muss einige Kriterien(öffnet im neuen Fenster) erfüllen: Er darf nicht länger als 100 Zeilen sein, nur ein Problem auf einmal beheben, ein Problem behandeln, das wirklich merkbar ist (nicht etwa theoretische Probleme) und muss mindestens einen Bug, Oops, Hang oder ein echtes (nicht theoretisches) Sicherheitsproblem beheben.

Die erste Version steht als 2.6.11.1(öffnet im neuen Fenster) samt ChangeLog(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.

Für 2.6.12 werden derweil auch schon neue Funktionen diskutiert: Das User Space Filesystem (FUSE) sowie Cpusets zur besseren Aufteilung von Mehrprozessorsystemen sowie Änderungen für Leistungsmessungen werden es wohl mindestens sein. [von René Rebe]


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