Linux 2.6.11.1 - Neue Versionierung für Linux-Kernel

Schwerwiegende Bugs werden in Unterversionen behoben

Anders als zuvor von Linus Torvalds vorgeschlagen, werden zukünftig weitere Unterversionen für veröffentlichte Kernel folgen. Dabei sollen aber keinesfalls neue Features aufgenommen werden, sondern lediglich Kompilierungsprobleme oder wichtige Bugs behoben werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach einiger Diskussion um die von Linus Torvalds vorgeschlagenen Test-Kernel mit ungerader Versionsnummer sowie Abwägung, welche Patches überhaupt in Frage kommen, steht nun fest, dass die bisherige Nummerierung beibehalten wird und fehlerbereinigte Versionen als Unterversionen in der Art 2.6.11.1 folgen. Auf diese Nummerierung hatte man auch schon bei 2.6.8.1 zurückgegriffen, als es galt, ein schwerwiegenden NFS Bug zu beheben.

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Ein Patch, der in die Serie aufgenommen werden soll, muss einige Kriterien erfüllen: Er darf nicht länger als 100 Zeilen sein, nur ein Problem auf einmal beheben, ein Problem behandeln, das wirklich merkbar ist (nicht etwa theoretische Probleme) und muss mindestens einen Bug, Oops, Hang oder ein echtes (nicht theoretisches) Sicherheitsproblem beheben.

Die erste Version steht als 2.6.11.1 samt ChangeLog zum Download bereit.

Für 2.6.12 werden derweil auch schon neue Funktionen diskutiert: Das User Space Filesystem (FUSE) sowie Cpusets zur besseren Aufteilung von Mehrprozessorsystemen sowie Änderungen für Leistungsmessungen werden es wohl mindestens sein. [von René Rebe]

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