CeBIT als Plattform zum Schutz der GPL

Herstellern, die gegen die GPL verstoßen, droht Ungemach auf der CeBIT

Noch will Netfilter-Entwickler Welte nichts Konkretes zu seiner geplanten CeBIT-Aktion verraten, doch es scheint, als wolle Welte die Messe als Plattform nutzen, um Unternehmen zur Einhaltung der GPL zu ermahnen. Bereits zuvor war Welte gegen Unternehmen, die sich nicht an die Spielregeln der GPL halten, rechtlich vorgegangen, hält er doch die Urheberrechte an Teilen des Linux-Kernels.

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Die CeBIT sei eine einzigartige Gelegenheit, um Unternehmen, die sich nicht an die Bestimmungen der GPL halten, persönlich einen Brief zu überreichen und sie so auf ihre Lizenzprobleme aufmerksam zu machen, schreibt Welte in seinem Blog. In einigen Fällen könnte es für die Hersteller dabei aber auch ungemütlich werden. Dies gilt insbesondere für Hersteller, deren Produkte in Deutschland nicht verkauft werden, die aber auf der Messe anwesend sind. Hier will Welte offenbar die Messe nutzen, um die Lizenz durchzusetzen.

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Aus strategischen Gründen hält sich Welte aber derzeit noch sehr bedeckt.

Welte war gegen den Router-Hersteller Sitecom vor Gericht gezogen und hatte eine einstweilige Verfügung gegen das Unternehmen erwirkt, da Sitecom GPL-Software in seiner Firmware einsetzte, ohne den Sourcecode zugänglich zu machen und darauf hinzuweisen, dass GPL-Software verwendet wird. Mit anderen Unternehmen, darunter Linksys, konnte Welte sich außergerichtlich einigen.

Golem.de sprach mit Welte am Rande der Konferenzen Wizards of OS 3 im Juni 2004 über die Grenzen der GPL. Informationen rund um Verstöße gegen die GPL sammelt das von Harald Welte gegründete Projekt gpl-violations.org.

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