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Googles kostenlose Desktop-Suche mit Mozilla-Unterstützung

Suchwerkzeug lernt über kostenlose Plug-ins neue Dateiformate. Google hat den Beta-Test der Windows-Freeware "Google Desktop Search" beendet und bietet die Final-Version mit einer Reihe von Neuerungen weiterhin kostenlos an. Die überarbeitete Software durchsucht nun auch Webseiten und E-Mails, die mit Mozilla-Applikationen verwaltet werden, so dass das Werkzeug nicht mehr nur vorwiegend mit Microsoft-Applikationen genutzt werden kann. Außerdem lässt sich die Software über Plug-ins etwa um OpenOffice.org-Unterstützung erweitern.
/ Ingo Pakalski
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Zu den weiteren Neuerungen in Google Desktop Search gehört, dass nun auch PDF-Dateien sowie eine Reihe von Bild-, Ton- und Videodaten damit durchsucht werden können. Dazu berücksichtigt die Software unter anderem die Bildformate jpg, gif, png und bmp sowie die Dateien der Formate MP3, wma und wav. Zu den unterstützten Videodaten zählen etwa avi, mpg sowie wmv. Die Software berücksichtigt bei der Suche die Dateinamen sowie vorhandene Meta-Tags der Multimediadaten.

Mit der neuen Version von Desktop Search werden nun nicht nur Webseiten gefunden, die mit dem Internet Explorer aufgerufen wurden, sondern auch Webseiten, die über Mozilla, Firefox oder Netscape besucht wurden. Zudem lassen sich nun auch E-Mails durchstöbern, die in Mozilla Mail, Thunderbird oder Netscape Mail verwaltet werden. Die Vorversion war auf den Einsatz mit Microsofts Outlook und Outlook Express beschränkt.

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Außerdem kann Google Desktop Search weiterhin Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumente durchsuchen, sofern Microsoft Office ab der Version 2000 installiert ist. Zudem durchsucht das Google-Werkzeug den Verlauf des AOL Instant Messenger 5.x oder höher sowie den Chat innerhalb der AOL-Software ab Version 7.x.

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Die Suche wickelt man über eine lokale Webseite per Web-Browser ab, so dass gefundene Ergebnisse in einer Webseite erscheinen, die von Aufbau und Struktur stark der bekannten Websuche von Google ähnelt. Über ein Icon im Tray-Bereich von Windows öffnet man die Suche von Google Desktop Search. Alternativ bindet die Software eine Sucheingabe in die Windows-Taskleiste ein oder blendet eine Eingabebox an beliebiger Stelle ein. Zudem lässt sich die normale Websuche von Google verwenden, denn die lokalen Suchergebnisse werden dort automatisch angezeigt.

Nach der Installation kann die Software nicht gleich verwendet werden, weil zuvor die durchsuchbaren Daten indexiert werden müssen, was nach Herstellerangaben schon einige Stunden in Anspruch nehmen kann. Allerdings arbeitet die Indexierung nur, wenn der Rechner nicht anderweitig benötigt wird. Daher empfiehlt Google die Installation kurz bevor man eine Pause am Rechner einlegt. Google meint, dass man mit dem Werkzeug auf die geordnete Ablage entsprechender Daten verzichten kann, weil Dokumente und Dateien mit diesem Tool leicht gefunden werden können.

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Google Desktop Search steht ab sofort in englischer Sprache zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit und kann mit Windows 2000 mit Service Pack 3 und Windows XP verwendet werden. Eine deutschsprachige Version der Software gibt es derzeit noch nicht, allerdings ist eine solche Version geplant. Wer bereits die Beta-Version von Google Desktop Search verwendet, deren Software wird nach Herstellerangaben automatisch aktualisiert, so dass kein manueller Download nötig ist.

Über eine Vielzahl von Plug-ins(öffnet im neuen Fenster) kann der Funktionsumfang der Software nun erweitert werden, wodurch Google Desktop Search neue Dateitypen erlernt. So kann das Suchwerkzeug derzeit in die Lage versetzt werden, Trillian- und mIRC-Daten zu durchsuchen. Aber auch Dokumente aus OpenOffice.org respektive StarOffice lassen sich mit Hilfe eines passenden Plug-ins mit dem Google-Tool verarbeiten.


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