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Deutsche IT-Einstiegsgehälter stagnieren auf hohem Niveau

Südliche Länder zahlen niedrigere Löhne als der Norden

Noch im vergangenen Jahr konnten sich deutsche Berufsanfänger in der IT-Branche über einen Zuwachs von acht Prozent beim Zielgehalt und fünf Prozent beim Grundgehalt freuen. In diesem Jahr stagnieren die Gehälter jedoch - wenn auch im europäischen Vergleich auf hohem Niveau. Denn immer noch gehören die Deutschen neben den Schweizern zu den europäischen Spitzenverdienern unter den IT-Berufseinsteigern.

Artikel veröffentlicht am ,

Im Auftrag von Computerwoche Young Professional, dem Magazin für den High-Tech-Nachwuchs, unterzog die Frankfurter Vergütungsberatung Towers Perrin die Gehälter in Westeuropa einem umfassenden Vergleich. Das Ergebnis: Während Deutsche wie 2004 mit 41.000 Euro und Schweizer mit 49.000 Euro Grundgehalt pro Jahr rechnen können, liegt der Süden mit Spanien (26.000 Euro Grundgehalt/Jahr) und Italien (23.000 Euro Grundgehalt/Jahr) weit abgeschlagen auf den hinteren Rängen.

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Auffällig sind die großen Gehaltsunterschiede innerhalb Westeuropas mit Spannen von bis zu 50 Prozent. Noch stärker fällt die Differenz aus, würde Osteuropa mit in die Statistik einfließen. Denn für die neuen EU-Länder Ungarn, Tschechien und Polen rechnet Dirk Ewert, Vergütungsexperte bei Towers Perrin, mit Einstiegsgehältern von 10.000 bis 12.000 Euro im Jahr. Für das schwache Abschneiden der Südländer hat Ewert eine weitere Erklärung: In diesen Ländern hat sich keine nennenswerte IT- und TK-Industrie mit großen europa- oder sogar weltweiten Playern entwickelt.

Für die kommende Entwicklung der westeuropäischen Gehälter ist der Eintritt der osteuropäischen Länder in die EU von erheblicher Bedeutung. Denn dadurch ist der Druck gestiegen und er wird erheblich zunehmen, ist sich Ewert sicher. Überdurchschnittliche Zuwächse werden deshalb künftig die Ausnahme sein, so Ewert in Computerwoche Young Professional.

Was die Einstiegseinkommen in den verschiedenen Sparten der IT-Branche in Deutschland angeht, so hat die Towers-Perrin-Studie ergeben, dass die IT-Dozenten und Mitarbeiter im Bereich Recht die eigentlichen Gewinner im diesjährigen Gehaltspoker sind. IT-Dozenten verdienen jetzt rund 41.000 Euro, was ein Anstieg von fünf Prozent bedeutet. Mitarbeiter im Bereich Recht können ein Plus von zehn Prozent auf nun durchschnittlich 46.000 Euro auf dem Konto verbuchen. Kleinere Brötchen backen müssen die Berufsanfänger in den Neuen Medien und im Vertrieb, deren Grundgehalt zwischen 36.000 und 37.000 Euro liegt. Größte Einschnitte im Vergleich zum Vorjahr erleben derzeit Key Accounter. Sie verdienen zwar ebenso viel wie ihre Kollegen in den Neuen Medien. Aber im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Minus von zehn Prozent.

Die Länder im Überblick:

  1. Schweiz 49.000 Grundgehalt/Jahr
  2. Deutschland 41.000 Grundgehalt/Jahr
  3. Großbritannien 33.000 Grundgehalt/Jahr
  4. Österreich 33.000 Grundgehalt/Jahr
  5. Niederlande 33.000 Grundgehalt/Jahr
  6. Frankreich 31.000 Grundgehalt/Jahr
  7. Spanien 26.000 Grundgehalt/Jahr
  8. Italien 23.000 Grundgehalt/Jahr



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Klaus33 11. Jan 2006

Bedenkt auch mal, dass ab 2006/2007 u.a. in NRW Studiengebühren für's Erststudium von...

Du 07. Mär 2005

Ich weiss ja nicht, was Du die letzten 15-20 Jahre gemacht hast, aber sogar im...

Kopfschüttler 07. Mär 2005

ach ja .. damit meine ich .. das der IT-Spezialist bald einen Status eines...


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