Abo
  • Services:

Mobilcom will mit freenet fusionieren (Update)

Neues Unternehmen soll noch 2005 entstehen

Im Jahr 1998 gründetet Mobilcom seine Tochter freenet als Internet Provider, brachte das Unternehmen später an die Börse, blieb aber weiterhin größter Anteilseigner. Dann stolperte Mobilcom über die eigenen UMTS-Pläne und stellte sich schließlich als Mobilfunk-Service-Provider neu auf - das Festnetzgeschäft wurde an freenet veräußert. Nun sollen die beiden Unternehmen wieder zu einem verschmelzen. Freenet weiß offiziell noch nichts von seinem Glück.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Mobilcom-Vorstand hat nach eigenen Angaben mit Billigung des Aufsichtsrats die Verschmelzung mit seiner Tochterfirma beschlossen. Derzeit hält Mobilcom 50,4 Prozent an der freenet.de AG. Vorgesehen ist eine Verschmelzung beider Gesellschaften in eine neue Gesellschaft. Ein vorgeschaltetes Barangebot an die freenet-Aktionäre oder ein Erwerb von freenet-Aktien sei daher nicht erforderlich.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Nach einer Reintegration von freenet will man seine Kräfte bündeln und gemeinsame Ressourcen schneller ertragsorientiert einsetzen, um attraktive Wachstumspotenziale zu erschließen, heißt es in der entsprechenden Ankündigung von Mobilcom. Laut Dr. Thorsten Grenz, Vorstandsvorsitzender der Mobilcom AG, soll das neue Unternehmen operativ und strategisch durch die gemeinsam nutzbare Liquidität und zukünftige Cashflows "eine neue Dimension erreichen". Neben der Deutschen Telekom sei das neue Unternehmen der einzige Komplettanbieter im deutschen Telekommunikationsmarkt.

Den freenet-Vorstand werde man kurzfristig zu Gesprächen über die angestrebte Verschmelzung einladen. Das Umtauschverhältnis soll innerhalb von drei Monaten von Wirtschaftsprüfern ermittelt werden. Danach sollen den Hauptversammlungen beider Gesellschaften entsprechende Beschlüsse zur Zustimmung vorgelegt werden. Noch 2005 soll dann die Verschmelzung wirksam werden.

Nachtrag vom 4. März 2005, 21:10 Uhr:
Freenet hat mittlerweile auf die Ankündigung vn Mobilcom reagiert. Dort scheint man von den Vorteilen einer Verschmelzung der beiden Unternehmen allerdings noch nicht überzeugt. Man werde diesbezüglich Gespräche mit offenem Ausgang aufnehmen, heißt es von Seiten des freenet.de-Vorstands vielsagend.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)
  4. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

sittenwächter 06. Mär 2005

ist das nicht inzucht?

duden 05. Mär 2005

...an die Börse, !!!bliebt!!! aber weiterhin größter Anteilseigner....


Folgen Sie uns
       


HP Omen X Emporium 65 Gaming-Fernseher - Hands on

Wir haben uns den übergroßen 144-Hz-Gaming-TV von HP auf der CES 2019 näher angesehen.

HP Omen X Emporium 65 Gaming-Fernseher - Hands on Video aufrufen
Europäische Netzpolitik: Schlimmer geht's immer
Europäische Netzpolitik
Schlimmer geht's immer

Lobbyeinfluss, Endlosdebatten und Blockaden: Die EU hat in den vergangenen Jahren in der Netzpolitik nur wenige gute Ergebnisse erzielt. Nach der Europawahl im Mai gibt es noch viele Herausforderungen für einen digitalen Binnenmarkt.
Eine Analyse von Friedhelm Greis


    Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
    Schwer ausnutzbar
    Die ungefixten Sicherheitslücken

    Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
    Von Hanno Böck

    1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
    2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
    3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

    CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
    CES 2019
    Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

    CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
    Ein IMHO von Oliver Nickel

    1. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar
    2. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
    3. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant

      •  /