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Neue Versionierung für Linux-Kernel?

Ungerade Versionen könnten zukünftig als Test betrachtet werden. Auf Grund der großen Fortschritte in der Entwicklung von Linux 2.6 schlägt Linus Torvalds vor, zukünftig eine Testversion des Kernels mit ungerade endender Version zu veröffentlichen. Im Anschluss daran ist wenige Wochen später eine Version mit gerader Nummer geplant, die nur auftretende Probleme korrigiert.
/ Jens Ihlenfeld
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Kurz nach der Veröffentlichung des Kernels 2.6.11 schlägt Linus Torvalds in einer E-Mail(öffnet im neuen Fenster) auf der Linux-Kernel-Mailing-Liste die neue Versionierung vor. Dadurch könnten Kernel wie 2.6.11 zukünftig als Testanlauf betrachtet werden und beispielsweise ein um Probleme bereinigter 2.6.12 Kernel nur wenige Wochen später folgen.

Grund für den Vorschlag ist, dass durch die aktive Entwicklung am Linux-Kernel und die durch Bitkeeper gesteigerte Geschwindigkeit die Änderungen zwischen den Kernel-Veröffentlichungen zu groß wurden. Torvalds beklagt auch, dass "Release Candidates wie 2.6.11-rc5 nicht genügend getestet werden – es ist ja noch nicht das finale Release".

Eigentlich existiert für den Vorabtest von Modifikationen auch der von Andrew Morton geleitete -mm-Zweig(öffnet im neuen Fenster). Dieser enthält unter anderem auch schon den ReiserFS-Nachfolger Reiser4(öffnet im neuen Fenster), wird aber von den Nutzern wegen der vielen Veränderungen nicht gerade bevorzugt.

Eine 2.7-Entwickler-Serie ist derzeit noch nicht geplant, da man sich noch einiges für 2.6 vorgenommen hat und noch keine allzu großen Neuentwicklungen auf dem Plan stehen. [von René Rebe]


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