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Nach Push-to-Talk kommt Push-to-All

Push-to-All tauscht Videobotschaften oder Daten zwischen mehreren Mobiltelefonen. Samsung hat mit Push-to-All eine aufgebohrte Variante von Push-to-Talk vorgestellt, um über diese Funktion nicht nur Sprache zu übermitteln, sondern auch Videobotschaften oder Daten mit mehreren Handy-Nutzern auszutauschen. Ein genauer Marktstart steht noch nicht fest.
/ Ingo Pakalski
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Push-to-All soll das bisherige Push-to-Talk mit Push-to-View sowie Push-to-Data miteinander kombinieren, so dass darüber Videobotschaften oder Daten mit mehreren Handy-Besitzern ausgetauscht werden können. Mit Push-to-View sollen bisherige Einzel- oder Konferenzgespräche ergänzt werden, indem an einem Videotelefonat eine Vielzahl an Nutzern teilnehmen und sich selbst bei Bedarf zu Wort melden kann.

Über die Funktion Push-to-Data lassen sich etwa Musikstücke, Klingeltöne, Bilder oder andere Daten gleich mit mehreren Handy-Besitzern austauschen. Der Dienst ist sowohl für Geschäftsleute als auch für Jugendliche von großem Interesse, prognostiziert Samsung.

Einen Prototyp eines Geräts mit Push-to-All hat Samsung Ende Februar 2005 im Telekommunikation R&D Center in Suwon in Korea vorgestellt. Wann ein marktreifes Produkt auf den Markt kommen wird, ist derzeit nicht bekannt. Fest steht aber, dass das betreffende Gerät die Übertragungstechniken UMTS, EDGE und WLAN aufweisen wird. In Europa wird eine Markteinführung in Kooperation mit den Netzbetreibern geprüft.


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