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Neue Regeln für weniger Open-Source-Lizenzen

Russ Nelson schlägt neue Anforderungen für Lizenzen vor

Der ehemalige Präsident der Open Source Initiative (OSI), Russ Nelson, hat Vorschläge unterbreitet, mit denen sich das ausufernde Wachstum der Zahl an Open-Source-Lizenzen beschränken lassen soll. Einige Unternehmen hatten anlässlich der Linux World Mitte Februar eine Beschränkung der Zahl unterschiedlicher Open-Source-Lizenzen gefordert.

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Während einige Firmenvertreter sich eine Reduktion der Zahl der Open-Source-Lizenzen auf bis zu drei wünschen, wartet Nelson mit weniger radikalen Vorschlägen auf. Er will vor allem verhindern, dass weitere Lizenzen von der OSI zertifiziert werden, wenn dies nicht unbedingt erforderlich ist.

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Dazu will Nelson die Anforderungen an Open-Source-Lizenzen um drei Punkte erweitern. Zum einen sollen keine Lizenzen mehr zertifiziert werden, die nur Duplikate anderer Lizenzen sind. Wer eine Lizenz einreicht, soll darlegen, welche Probleme seine Lizenz löst, die sich mit existierenden Open-Source-Lizenzen nicht angehen lassen.

Zudem soll an neue Lizenzen die Anforderung einer klaren, einfachen und verständlichen Sprache gestellt werden, denn die Lizenzen sollen schließlich vor allem Leuten dienen, die eben keine Anwälte sind. Darüber hinaus sollen Lizenzen nach Auffassung von Nelson künftig wiederverwendbar sein, um von der OSI zertifiziert zu werden. Konkrete Namen von Personen, Organisationen und Projekten sollen nur noch referenziert werden, so dass sich diese ohne Änderung der eigentlichen Lizenz leicht austauschen lassen.

Derzeit sind knapp 60 Lizenzen von der OSI als Open-Source-Lizenz zertifiziert.



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Tropper 03. Mär 2005

Du kannst ja mal auf http://www.opensource.org/licenses/ gehen und dir Anschauen wie...

c.b. 03. Mär 2005

Mahlzeit... Nur Mut, das war doch klasse. Du bist gut...:-))) gruss c.b.


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