Notebooks mit Flüssigkühlung sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Im Präsentationsbereich des IDF Spring 2005 zeigte Hitachi ein Demonstrations-Notebook mit funktionierender Flüssigkühlung. Diese soll in zur Unterhaltung genutzten Notebooks für bessere Wärmeabführung und geringere Lautstärke sorgen.
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Die Flüssigkühlung arbeitet mit einem geschlossenen Kreislauf und führt die Hitze vom Prozessor und aus dem Inneren des Notebooks hin zu einem großen Radiator auf der Rückseite des Displays. Auf dem großflächigen, flachen Radiator sitzen zwei temperaturgeregelte kleine flache Lüfter, die den Radiator kühlen. Bei voller Lüfteraktiviät soll eine maximale Lautstärke von 30 db(A) erreicht werden.
Der Radiator selbst fungiert auch als Reservetank für eventuell entweichende Kühlflüssigkeit. Hitachi verspricht, dass das Kühlsystem mindestens fünf Jahre fehlerfrei durchhält. Für den flexiblen Kühlflüssigkeitsschlauch zum Radiator garantieren die Entwickler, dass er über 100.000 Display-Klappversuche übersteht. Allerdings muss Hitachi noch besser sicherstellen, dass die Lüfter beim Klappen nicht durch die sich dabei minimal biegende Displayabdeckung gequetscht werden – und dann zu Schnarren anfangen, wie in einer Demonstration geschehen.
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Hitachis Demo-Notebook zeigte die Flüssigkühlung in Aktion. Die Technik erlaubt zwar auch den unproblematischen Einsatz schneller Desktop-Prozessoren, macht das Display aber schätzungsweise ein bis anderhalb Zentimeter dicker und auf Grund des Radiators auch schwerer. Zum Stromverbrauch der Lüfter und der Pumpe machte Hitachi keine Angaben. Dem Hersteller zufolge geht es allerdings auch nicht um leichte, mobile Notebooks, sondern eher um zu Hause eingesetzte Unterhaltungsgeräte.
Gerade im Zielmarkt Japan sollen mehr Notebooks als Desktop-PCs zum Einsatz kommen, so dass Hitachi eine entsprechende Nachfrage erwartet. Im Laufe des Jahres 2005 soll der erste Hitachi-Partner mit einem flüssiggekühlten Notebook aufwarten. Die Hitachi-Entwickler bieten zudem auch eine Flüssigkühlung für schlanke Desktop-PCs, wobei der aktiv gekühlte Radiator auf einer der beiden Gehäuseseiten angebracht wird.