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Adobe macht Open Source

Adam und Eva unter der MIT-Lizenz veröffentlicht

Viele Softwarehersteller haben Teile ihrer Produkte aus den unterschiedlichsten Beweggründen mittlerweile als Open Source veröffentlicht. Nun springt auch Adobe auf diesen Zug auf, wählt aber einen anderen Ansatz als manch anderes Unternehmen: Adobe stellt nicht bestehende Applikationen unter eine Open-Source-Lizenz, sondern einige grundlegende Bibliotheken, die man nun hofft, mit Ideen von außen verbessern zu können.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Adobe Source Libraries (ASL) sollen als Grundlage für die Entwicklung kommerzieller Software-Applikationen genutzt werden. Die ersten beiden Bibliotheken hören passenderweise auf die Namen Adam und Eva (Eve) und stellen Komponenten zur Modellierung von Aussehen und Verhalten grafischer Interfaces zur Verfügung.

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Ihren Ursprung haben die ASL im Adobe Software Technology Lab (STLab), einer Forschungsgruppe, die sich der Steigerung der Produktiviät von Entwicklern und der Verbesserung von Softwarequalität durch bessere Techniken und Bildung widmet.

Adam ist eine Modellierungs-Engine und zugleich deklarative Sprache zur Beschreibung von Bedingungen und Beziehungen einer Sammlung von Werten, typischerweise den Parametern für ein Applikationskommando. An ein "Human Interface" (HI) gebunden stellt Adam die Logik zur Verfügung, die das Verhalten des HI kontrolliert. Dabei ähnelt Adam vom Konzept einem Tabellen- oder Formular-Manager, der Werte auf Basis anderer Werte setzt oder neu berechnet.

Eve besteht aus einer deklarativen Sprache und einer Layout-Engine zur Interface-Konstruktion. Dabei soll es auch mit komplexen User-Interface-Komponenten umgehen und diese besser platzieren können als dies manuell möglich ist. So soll in Eve eine HI-Beschreibung für verschiedene Betriebssysteme und Sprachen genutzt werden können. Eve ist für die Zusammenarbeit mit Adam ausgelegt und liegt derzeit in einer zweiten Generation (Eve2) vor.

Weder Adam noch Eva begründen aber ein traditionelles Applikations-Framework, sondern sollen sich als Komponenten-Bibliotheken in verschiedenen Umgebungen integrieren lassen. Beide Bibliotheken bietet Adobe unter der MIT-Lizenz an, die von der Open-Source-Initiative (OSI) als Open-Source-Lizenz anerkannt ist. Sie stehen zusammen mit umfangreicher Dokumentation und Beispielen sowie opensource.adobe.com zum Download zur Verfügung.

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tachauch 07. Mär 2005

Wieso, sie geben erstmal was ohne Gewissheit zu haben, dass sie jemals was produktives...

hanswurst 07. Mär 2005

Was heißt ASL

Anonym 03. Mär 2005

Mein Konkurent will mein Einkommen schmälern. Also lass ich ihn einsperren?

sleipnir 03. Mär 2005

Das ganze mit einem portieren von Adobe Software auf Linux und andere unixähnliche...


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