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HyperMemory: ATI borgt Hauptspeicher

Höhere Performance als Nvidia-Lösung dank 64-Bit-Bus

Für Low-Cost-PCs, die dennoch DirectX-9-Grafik mitbringen sollen, hat nun auch ATI eine Lösung parat. Per "HyperMemory" kann sich die Grafikkarte einen Teil des Hauptspeichers borgen. Auf den ersten Blick erscheint das Konzept wesentlich cleverer als Nvidias TurboCache - bei geringerem Preis.

Bereits im September 2004 hatte ATI seine Technik namens "HyperMemory" angekündigt. Die Produkte sollten noch 2004 erscheinen, hieß es damals, nun kommen sie kurz vor der CeBIT 2005. Dass ATI noch etwas länger nachgedacht hat, mag vielleicht an Nvidias TurboCache gelegen haben.

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Radeon X300 SE 128 MB HyperMemory
Radeon X300 SE 128 MB HyperMemory

Wie bei der Nvidia-Lösung verfügt die PCIe-Grafikkarte selbst nur über einen kleinen lokalen Speicher, der vor allem für den Frame-Buffer und als Cache genutzt wird. Vor allem große Texturen und umfangreiche Geometriedaten speichert das Konzept im Hauptspeicher, von dem es bei der "Radeon X300 SE 128 MB HyperMemory" - so der volle Produktname - bis zu 128 MByte dynamisch verwaltet.

Die Gemeinsamkeiten mit Nvidias TurboCache enden hier jedoch. ATI will vor allem noch mehr Leistung zu einem noch kleineren Preis erzielen. Um das zu erreichen, ist der lokale Speicher der HyperMemory-Karten über einen Bus von 64 Bit Breite angeschlossen; beim TurboCache sind es nur 32 Bit. Auch die Klassifizierung nach der Größe des lokalen Speichers (16, 32, 64 MByte bei Nvidia) will ATI sein lassen. Derzeit gibt es nur die 300 SE mit 128 MByte HyperMemory, die lokal über 32 MByte verfügt. Sie soll dabei aber nur 59,- Dollar kosten, Nvidia gibt als Richtpreis für seine kleinste Karte mit 16 MByte TurboCache immerhin 79,- Dollar an. Bei deutschen Versendern sind diese Boards aber schon für unter 70,- Euro zu haben, auch die deutlich schnelleren TurboCache-Karten mit 64 MByte lokalem Speicher kosten nur um die 80,- Euro.

HyperMemory: ATI borgt Hauptspeicher 

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