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Mini-Türme für effizientere Solarzellen

Türme aus Nanoröhren sollen Energieausbeute von Solarzellen erhöhen. Wird der Platz in Städten knapp, baut man in die Höhe. Dieses Prinzip wollen nun Forscher des Georgia Tech Research Institute (GTRI) auf Solarzellen übertragen. Ihnen gelang es, kleine "Türme" aus Kohlenstoff-Nanoröhren auf Silizium-Wafern zu züchten.
/ Jens Ihlenfeld
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Mit der Konstruktion wollen die Forscher die Effizienz von Solarzellen erhöhen. Dazu sollen die Gebilde aus Nanotürmen mit einer speziellen Schicht aus P- und N-Halbleitern überzogen werden, die elektrische Ladungen erzeugen. Da durch die Türme die Oberfläche vergrößert wird, soll dabei mehr Strom erzeugt werden können.

Hinzu kommen Reflexionen an den Seiten der Türme, die zusätzlich dafür sorgen sollen, dass die Photonen mit größerer Wahrscheinlichkeit an den Verbindungen von P- und N-Halbleitern mit diesen interagieren. So soll insgesamt die Stromabgabe der Zellen erhöht bzw. diese kleiner gestaltet werden können.

Den Forschern gelang es dabei auch, Techniken zu entwickeln, mit denen sich präzise Abbilder von Manhatten in Nano-Größe erzeugen ließen. Im nächsten Schritt will man nun zusammen mit der Georgia Tech School die Beschichtung von N- und P-Beschichtungen aufbringen, die unter Sonneneinstrahlung Ladungen erzeugen soll. Da die dreidimensionalen Zellen weniger Silizium benötigen, soll ihre Herstellung kostengünstiger möglich sein.


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