IDF: Updates auf abgeschaltete Rechner per Web-Service

Intel nennt Details zu seiner Active Management Technologie (IAMT)

Auf seinem Developer Forum in San Francisco hat Intel jetzt erste Details zu den Spezifikationen der Intel Active Management Technologie (IAMT) veröffentlicht. Die Technik soll IT-Managern eine bessere Kontrolle und Verwaltbarkeit über ihre Netzwerk-Clients bieten.

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Die Intel Active Management Technologie (IAMT) soll es Administratoren erlauben, via Fernzugriff zahlreiche Rechnerprobleme zu erkennen und zu beheben, die bislang einen Besuch vor Ort erforderten. Auch sollen sich mit IAMT Computer aus der Ferne einrichten und Software-Updates aufspielen lassen, auch dann, wenn die Zielsysteme abgeschaltet oder das Betriebssystem gesperrt ist.

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Intel AMT wird erstmals auf der für 2005 geplanten Desktop-Plattform "Lyndon" sowie 2006 in der Server-Plattform "Bensley" erhältlich sein.

Intels AMT wird als Subsystem implementiert - vollkommen getrennt vom Betriebssystem des Host-Rechners. So soll auch verhindert werden, dass Sicherheits- und Managementfunktionen beabsichtigt oder unbeabsichtigt deaktiviert werden. Unabhängig von der Betriebssystemumgebung lässt sich mit IAMT ein Client-PC überwachen und aus der Ferne verwalten, auch wenn dessen Betriebssystem nicht läuft. Sicherheits- und Datenschutzvorgaben sollen dabei eingehalten werden, um persönliche Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

Ab 2006 soll sich Intels AMT dann über Web-Services nutzen lassen, was eine Integration in bestehende und künftige Systeme vereinfachen soll. Die IAMT-Spezifikation beschreibt zudem das Zusammenspiel mit Intels übrigen "Ts", darunter die Virtualization Technology (VT/Vanderpool) und die Sicherheitstechnologie LaGrande sowie das Extensible Firmware Interface (EFI) für Pre-Boot-Anwendungen.

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Mit Vanderpool soll ein Administrator so einen Teil eines verwalteten PCs isolieren können, um System-Upgrades und Wartungsmaßnahmen durchzuführen, ohne den Endanwender bei seiner Arbeit zu unterbrechen. In Verbindung mit IAMT können diese Arbeiten sogar auf einem abgeschalteten oder einem System mit defekter Festplatte ausgeführt werden. In Kombination mit EFI erlaubt IAMT auch einen Management-Zugriff, ehe das System hochfährt.

Intel stellt dazu ein technisches Whitepaper mit zusätzlichen Details zur Spezifikation zur Verfügung. Die kompletten Spezifikationen sind aber nur unter NDA erhältlich.

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