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Tarnvorrichtung: Beschichtung soll Objekte unsichtbar machen

Transparenz durch plasmonische Beschichtung

In ihrem Aufsatz Achieving transparency with plasmonic coatings beschreiben Andrea Alù und Nader Engheta einen Ansatz, mit dem sich Gegenstände durch eine spezielle Beschichtung nahezu unsichtbar machen lassen. Noch ist die Idee von Alù und Engheta allerdings nur ein theoretischer Vorschlag.

Artikel veröffentlicht am ,

Während andere Ansätze zur Tarnung von Objekten auf eine Projektion von Farben und Bildern setzen, verfolgen Alù und Engheta einen komplett anderen Ansatz. Sie propagieren eine Struktur, die die Sichtbarkeit ein Objekts direkt reduziert, ähnlich wie man es von Romulanern oder Klingonen aus Star Trek kennt.

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Der Schlüssel des Konzepts ist, die Streuung des Lichts zu reduzieren, werden Objekte doch dadurch sichtbar, dass sie Licht reflektieren. Gelingt es nun, die Streuung des Lichts an den Objekten zu reduzieren, ohne dass diese Licht absorbieren, würden die Objekte unsichtbar, so die Forscher. Ihre plasmonische Beschichtung soll die Streuung von Licht unterdrücken, indem sie Licht mit gleicher Wellenlänge zurückwirft wie von außen einfällt.

Die Forscher gehen davon aus, dass eine Hülle aus plasmonischem Material Licht nur sehr gering streut, wenn die Frequenz des Lichts nahe an der Resonanzfrequenz der Plasmonen liegt.

Damit funktioniert der Ansatz aber nur für Licht einheitlicher Wellenlängen - ein Objekt, das in rotem Licht unsichtbar ist, wäre in Licht mit anderer Wellenlänge zu sehen. Zudem muss die Beschichtung speziell auf das Objekt abgestimmt sein; Alù und Engheta zeigen entsprechende Berechnungen für ballförmige und zylindrische Objekte. Auch kommt es auf die Größe der Objekte an, bei sichtbarem Licht lassen sich nur mikroskopisch kleine Objekte "verstecken".

Doch auch wenn sich Menschen und große Objekte mit der Technik nicht unsichtbar machen lassen, könnte sie doch von erheblichem Nutzen sein, z.B. um blendfreie Materialien herzustellen. Größere Objekte ließen sich allerdings vor langwelligen Strahlen durchaus mit dem Ansatz verbergen.



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irgendjemand 26. Mai 2006

kt

irgendjemand 26. Mai 2006

na die Spionagesateliten gibt es doch jetzt schon ;)

Fräger 02. Mär 2005

Interessanter Ansatz und wenn man es so betrachtet hast du mit Sicherheit recht. Jedoch...

Chilli 02. Mär 2005

Douglas Adams hat im "Das Restaurantr am Ende des Universums" (oder wars "Auf Wiedersehn...

Technikfreak 02. Mär 2005

Jedes Objekt emittiert das einfallende Licht und dadurch ist es eben auch sichtbar. Um...


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