Tarnvorrichtung: Beschichtung soll Objekte unsichtbar machen

Transparenz durch plasmonische Beschichtung

In ihrem Aufsatz Achieving transparency with plasmonic coatings beschreiben Andrea Alù und Nader Engheta einen Ansatz, mit dem sich Gegenstände durch eine spezielle Beschichtung nahezu unsichtbar machen lassen. Noch ist die Idee von Alù und Engheta allerdings nur ein theoretischer Vorschlag.

Artikel veröffentlicht am ,

Während andere Ansätze zur Tarnung von Objekten auf eine Projektion von Farben und Bildern setzen, verfolgen Alù und Engheta einen komplett anderen Ansatz. Sie propagieren eine Struktur, die die Sichtbarkeit ein Objekts direkt reduziert, ähnlich wie man es von Romulanern oder Klingonen aus Star Trek kennt.

Stellenmarkt
  1. Information Security Experts (m/w/d)
    Allianz ONE - Business Solutions GmbH, Unterföhring, Stuttgart
  2. Business Analyst / Buchhalter mit IT-Affinität (m/w/d)
    Allianz Lebensversicherungs-AG, München, Stuttgart
Detailsuche

Der Schlüssel des Konzepts ist, die Streuung des Lichts zu reduzieren, werden Objekte doch dadurch sichtbar, dass sie Licht reflektieren. Gelingt es nun, die Streuung des Lichts an den Objekten zu reduzieren, ohne dass diese Licht absorbieren, würden die Objekte unsichtbar, so die Forscher. Ihre plasmonische Beschichtung soll die Streuung von Licht unterdrücken, indem sie Licht mit gleicher Wellenlänge zurückwirft wie von außen einfällt.

Die Forscher gehen davon aus, dass eine Hülle aus plasmonischem Material Licht nur sehr gering streut, wenn die Frequenz des Lichts nahe an der Resonanzfrequenz der Plasmonen liegt.

Damit funktioniert der Ansatz aber nur für Licht einheitlicher Wellenlängen - ein Objekt, das in rotem Licht unsichtbar ist, wäre in Licht mit anderer Wellenlänge zu sehen. Zudem muss die Beschichtung speziell auf das Objekt abgestimmt sein; Alù und Engheta zeigen entsprechende Berechnungen für ballförmige und zylindrische Objekte. Auch kommt es auf die Größe der Objekte an, bei sichtbarem Licht lassen sich nur mikroskopisch kleine Objekte "verstecken".

Golem Karrierewelt
  1. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    10./11.10.2022, virtuell
  2. C++ Programmierung Grundlagen (keine Vorkenntnisse benötigt): virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.11.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Doch auch wenn sich Menschen und große Objekte mit der Technik nicht unsichtbar machen lassen, könnte sie doch von erheblichem Nutzen sein, z.B. um blendfreie Materialien herzustellen. Größere Objekte ließen sich allerdings vor langwelligen Strahlen durchaus mit dem Ansatz verbergen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


irgendjemand 26. Mai 2006

kt

irgendjemand 26. Mai 2006

na die Spionagesateliten gibt es doch jetzt schon ;)

Fräger 02. Mär 2005

Interessanter Ansatz und wenn man es so betrachtet hast du mit Sicherheit recht. Jedoch...

Chilli 02. Mär 2005

Douglas Adams hat im "Das Restaurantr am Ende des Universums" (oder wars "Auf Wiedersehn...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Streit mit Magnus Carlsen
Schachgroßmeister Niemann soll über 100 Mal betrogen haben

Schachweltmeister Magnus Carlsen wirft dem Großmeister Hans Niemann Betrug vor - eine neue Untersuchung stärkt die Vorwürfe.

Streit mit Magnus Carlsen: Schachgroßmeister Niemann soll über 100 Mal betrogen haben
Artikel
  1. Airpods Pro 2 im Test: Apple schaltet Lärm und Konkurrenz aus
    Airpods Pro 2 im Test
    Apple schaltet Lärm und Konkurrenz aus

    Mit sinnvollen Änderungen sind die Airpods Pro 2 das Beste, was es derzeit an ANC-Hörstöpseln gibt. Aber Apples kundenfeindliche Borniertheit nervt.
    Ein Test von Ingo Pakalski

  2. Dr. Mike Eissele: Es kann immer wieder technologische Revolutionen geben
    Dr. Mike Eissele
    "Es kann immer wieder technologische Revolutionen geben"

    Chefs von Devs Teamviewer-CTO Dr. Mike Eissele gibt einen tiefen Einblick, wie man sich auf eine Arbeitswelt ohne Bildschirme vorbereitet.
    Ein Interview von Daniel Ziegener

  3. Hochtechnologie: Taiwan will Chipexporte nach China einschränken
    Hochtechnologie
    Taiwan will Chipexporte nach China einschränken

    Die US-Regierung will verhindern, dass das chinesische Militär aktuelle Hochtechnologie bekommt. Die Regierung von Taiwan schließt sich an.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€, MSI B550 Mainboard 118,10€, LG OLED 48" 799€, Samsung QLED TVs 2022 (u. a. 65" 899€, 55" 657€) • Alternate (Acer Gaming-Monitore) • MindStar (G-Skill DDR4-3600 16GB 88€, Intel Core i5 2.90 Ghz 99€) • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /